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15.03.2017

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Stärkung von Fahrrad und ÖPNV: mehr Sicherheit durch Lückenschlüsse bei der Beleuchtung des Fuß/Radweges entlang der B8 im Stadtbezirk Mülheim

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Verkehrsausschusses setzen zu lassen.

Der Ausschuss möge beschließen:

Die Verwaltung wird um Prüfung gebeten, wie die Sicherheit von Radfahrern und Fußgän-gern auf dem kombinierten Fuß- und Radweg entlang der Bundesstraße 8 in Stammheim und Flittard durch energiesparende Beleuchtung verbessert werden kann. Da der Landesbetrieb eine Finanzierung ablehnt, sind andere Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen.

Begründung:

Der Antrag bezieht sich ausschließlich auf den Fuß- und Radweg, nicht auf die Fahrspuren für Autos.

Ein geeignetes Beispiel für eine solche Beleuchtung ist die Dolmanstrasse von Refrath nach Bergisch Gladbach durch die Schluchter Heide. Die Dolmanstrasse ist für Pkw/Lkw nicht beleuchtet. Nur der Rad-/Fußweg ist dort mit gelbem Licht beleuchtet.

Die Strecke entlang der Bundesstraße 8 wird bei Helligkeit intensiv genutzt: von Kindern auf dem Weg zu weiterführenden Schulen in Mülheim und von Berufstätigen im ChemPark. Fußgänger nutzen bei Helligkeit die Strecke, um von der S-Bahn zu ihren Wohnungen im südlichen Teil Stammheims und im östlichen Teil Flittards zu gelangen. Im Winter sind die Wege entlang der B8 zu den wichtigsten Zeiten abschnittsweise stockdunkel. Der Fuß-/Radweg ist wurzelbedingt in schlechtem Zustand. Entgegenkommende Pkw blenden stark. Es gibt vor allem zwei Abschnitte, die als Angsträume wahrgenommen werden, entlang des Fort XII und zwischen der Wiesdorfer Straße und der Moses-Heß-Straße.

In einer Antwort an den Verkehrsausschuss vom 14.6.2106 (Drucksache 1133/2016) wurde berichtet, dass der Landesbetrieb Straßenbau NRW für die Beleuchtung keine Ressourcen abstellen will. Die Investitionskosten werden von der Stadt mit 189.000 € (19.000 €/Jahr beim Abschreibung über 10 Jahre) abgeschätzt.

Für eine Verlagerung von Verkehr von der B8 (Clevischer Ring, Düsseldorfer Strasse) auf Bahn, Bus und Rad ist aber eine höhere Akzeptanz der Verbindung entlang der Bundesstraße B8 essentiell. Angesichts des erwarteten Verkehrskollapses zwischen Mülheimer Brücke und Leverkusener Brücke ist eine Ausweitung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs auf der Strecke dringend notwendig. Daher ist zu prüfen, wie die notwendige Beleuchtung anders zu finanzieren ist.

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