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18.12.2016

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck: FDP hat alle Ziele erreicht

Geplante Bebauung hinter dem Mediapark
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Geplante Bebauung hinter dem Mediapark
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Geplante Bebauung hinter dem Mediapark
Freude über Beschluss zur Entwicklung neuer Wohnbauflächen
In Köln wird in den kommenden Jahren auf über 100 zusätzlichen Flächen Wohnungsbau realisiert, um dem Wachstum der Stadt gerecht zu werden und den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Das hat der Stadtentwicklungsausschuss gestern mit den Stimmen von CDU, Grünen und FDP beschlossen. Es ist vorläufiger Schlusspunkt einer intensiven Debatte der letzten neun Monate, bei der Vorschläge der Verwaltung und der Bezirksvertretungen bewertet wurden. Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, kommentiert dies:

„Wir Freien Demokraten freuen uns über den Erkenntnisgewinn bei Verwaltung und politischen Mitbewerbern, dass man nun endlich mit der Entwicklung neuer Wohnbauflächen Druck vom Wohnungsmarkt in Köln nehmen will. Es ist die einzig funktionierende Strategie, mit einem vergrößerten Wohnraumangebot der Nachfrage nachzukommen sowie Wohnungsmangel und die damit verbundenen Mietsteigerungen in Köln zu bekämpfen. Immer neue Reglementierungen und bürokratische Hürden für Investoren und Vermieter lähmen den Wohnungsbau und -markt hingegen nur.

Dabei hat sich die von mir formulierte Aufforderung an die Bezirksvertretung als richtig erwiesen, Wohnbauflächen nur mit entsprechenden ‚Deckungsvorschlägen‘ ablehnen zu dürfen. So ist z.B. vom Bezirk Lindenthal eine 70ha große Fläche westlich von Lövenich vorgeschlagen worden, die ein enormes Wohnbaupotential bietet und gleichzeitig eine Erschließung des Bereiches bis nach Widdersdorf mit einer Verlängerung der KVB-Linie 1 wesentlich wahrscheinlicher erscheinen lässt. Daher sind auch die Vorwürfe der SPD, die Verteilung der Flächen sei unausgewogen, nur vorgeschoben.

Bei den Verhandlungen mit Schwarz-Grün hatten wir das Hauptziel, möglichst viele Flächen gegen Bedenken und Partikularinteressen zu verteidigen, um dort Wohnungsbau zu ermöglichen. Außerdem wollten wir drei unserer konkreten Initiativen der letzten Jahre mit Leben erfüllen, die leider an der bisherigen rot-grünen Ratsmehrheit gescheitert waren: die Bebauung der Ecke Innere Kanalstraße/Krefelder Straße, die Entwicklung der Bahnbrache hinter dem Mediapark und den auf Eis gelegten neuen Stadtteil Kreuzfeld im Kölner Norden. All dies ist gelungen.

Um den Bedarf zu decken, sieht die Stadt weitere Potenziale zum Beispiel in Baulücken sowie in einer maßvollen Nachverdichtung im Bestand, insbesondere bei den größeren Siedlungen aus den 1950er und 1960er Jahren. Auch dies haben wir seit Jahren immer wieder im Stadtentwicklungsausschuss und im Rat gefordert, sind jedoch dort von der ehemaligen rot-grünen Mehrheit abgewiesen worden. Nun soll das Baulückenprogramm wiederbelebt und die Zusammenarbeit mit dem Haus- und Grundbesitzerverein in diesen Fragen intensiviert werden.

Wir freuen uns daher, dass wir alle unsere Ziele erreichen konnten und die Stadtverwaltung nun tatsächlich beauftragt ist, die Rahmenbedingungen für die Schaffung von zusätzlichen Wohnungen zu erarbeiten. Dies muss schnell passieren, um in den kommenden Wachstumsjahren einen Entlastungseffekt zu erzielen. Dabei muss auch dafür gesorgt werden, dass dies vor dem Hintergrund des erwarteten Bevölkerungswachstums und der Anforderungen funktionierende Stadtteile mit der entsprechenden sozialen, verkehrlichen und gewerblichen Infrastruktur erfolgt.“


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