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10.03.2017

FDP-Stadtbezirksverband Innenstadt

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Freie Demokraten verspüren an Aschermittwoch Rückenwind

Landtagskandidat Lorenz Deutsch mit seinem Plakat
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Landtagskandidat Lorenz Deutsch mit seinem Plakat
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Landtagskandidat Lorenz Deutsch mit seinem Plakat
MdEP Theurer zu Gast - Landtagswahlkampagne vorgestellt
Über 75 Personen nahmen am diesjährigen liberalen Fischessen des FDP-Stadtbezirksverbandes Köln-Innenstadt am Aschermittwoch im Belgischen Hof in der Brüsseler Straße teil. Hierbei handelte es sich nicht nur um Mitglieder, sondern auch um Interessierte. Dies zeigt, dass die Freien Demokraten momentan starken Rückenwind genießen. Die FDP-Köln konnte im letzten Jahr über 200 neue Mitglieder begrüßen und auch in der Kölner Innenstadt traten fast 50 neue Mitglieder bei. Mit dieser Entwicklung im Rücken kann man voller Zuversicht die anstehenden Wahlkämpfe bestreiten. Besonders erfreulich war, dass noch am selbigen Abend Interessierte der Partei beigetreten sind.

Dass es die Freien Demokraten braucht, machte der Ehrengast des Abends, MdEP Michael Theurer, deutlich. Die Demokratie werde von linken und rechten Populisten in die Mangel genommen. Wenn Mitgliedsstaaten der EU wie Polen oder Ungarn Formen der Demokratie wie in China oder der Türkei als Vorbild nehmen, dann müssten wir auch in Deutschland aufpassen. Wer sich zu Europa bekenne, einen funktionierenden Rechtsstaat wolle und sich ein weltoffenes Deutschland wünsche, der könne eigentlich nur die Freien Demokraten wählen. Denn sie seien die Partei der Mitte.

Nicht nur weil Michael Theurer Mitglied des Europäischen Parlaments ist, sieht er die Zukunft Deutschlands in Europa, sondern weil es eine absolute Notwendigkeit sei. Wer die EU abschaffen wolle, der schade letztendlich auch den Nationalstaaten. Denn auf Augenhöhe mit den USA, China oder Russland könne man nur als europäische Staatengemeinschaft handeln. Die Freien Demokraten stünden als Europapartei zur EU und versuchten diese nicht wie andere Parteien zu diskreditieren.

Die FDP habe in den letzten Jahren wieder an Glaubwürdigkeit gewonnen. So haben sie in Baden-Württemberg bewusst auf eine Regierungskoalition verzichtet, weil etwaige Koalitionspartner keine Kompromissbereitschaft zeigten. Für die FDP stünden auch weiterhin Inhalte im Vordergrund. Denn unser Land, sowohl NRW als auch Deutschland, habe mehr verdient. Kritisiert wurde von Theurer weiterhin die populistischen Aussagen der SPD zur Gehaltsobergrenze von Vorständen. Man könne nicht Gehaltsobergrenzen fordern und am nächsten Tag im Aufsichtsrat Millionen-Gehälter und -Abfindungen für SPD-Parteimitglieder genehmigen. Wer Wasser predige, dürfe selber keinen Wein trinken.

Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der Landtagskampagne von den Landtags-Kandidaten Lorenz Deutsch und Gerd Kaspar. In der Stadt Köln werden etwa 100 Großflächenplakate aufgestellt werden, im gesamten Land NRW werden es über 1.600 sein. Diese werden auch durch Solarstrom nachts beleuchtet sein, so dass auch im Abend- und Nachtverkehr die Freien Demokraten in neuem Glanz erstrahlen werden. Auch die Plakate der Kandidaten wurden vorgestellt. Ein Motiv wird sein "Genug Stillstand. NRW verdient mehr als letzte Plätze".

Diese Veranstaltung hat Lust auf Wahlkampf gemacht und gezeigt, dass es starke eine starke FDP in Land und Bund braucht. Und für die Freien Demokraten gibt es bei den Wahlen nur ein Ziel: Sie wollen gewinnen.

Andreas Westermeier

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