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11.07.2017

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP lehnt Großmarkt-Verlagerung nach Marsdorf ab

Katja Hoyer, MdR
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Katja Hoyer, MdR
Hoyer: Verwaltung und Ratsmehrheit ignorieren Einwände
In der Ratssitzung am 11. Juli soll die Verlagerung des Großmarktes nach Marsdorf beschlossen werden. Dazu erklärt Katja Hoyer, Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion:

„Es gibt Themen und Projekte, die begleiten einen während seiner gesamten politischen Arbeit. Die Verlagerung des Frischemarkts nach Marsdorf ist ein solches Thema. Wir Freien Demokraten haben uns seit Beginn der Debatte aus guten Gründen gegen den Standort Marsdorf ausgesprochen.

Die Verwaltung hat den Standort zuletzt als die beste Alternative dargestellt, obwohl die Ergebnisse dieser Entscheidung von Politikern und Bürgerinnen und Bürgern vor Ort stark in Zweifel gezogen wurden. Die Verwaltung wurde deshalb aufgefordert, ihre Maßstäbe zu korrigieren. Dies hat sie aber offenkundig unterlassen.

Ein tragfähiges Gesamtkonzept für einen zukünftigen Großmarkt liegt bis heute nicht vor. Die Folge: eine Welle von Gutachten. Ein Verkehrsgutachten, ein Lärmgutachten, ein ÖPP-Gutachten und schließlich die Machbarkeitsstudie. Diese haben die Argumente gegen den Standort Marsdorf eher bekräftigt.

Dieses Vorgehen hat schließlich dazu geführt, dass die Pläne für den Frischmarkt in Marsdorf in der Bezirksvertretung Lindenthal von CDU, SPD, Grünen und FDP abgelehnt wurden. Aber nicht nur die Bezirkspolitiker vor Ort haben den Standort kritisiert, sondern auch die Städte Frechen und Hürth haben den Standort wegen der hohen verkehrlichen, finanziellen und technischen Belastungen abgelehnt.

Dass CDU, Grüne und SPD dem Standort Marsdorf noch keine klare Absage erteilt haben, kann nur zur Verwunderung beitragen. So hatte die CDU noch im letzten Kommunalwahlkampf die Wirtschaftlichkeit des Großmarktes am Standort in Frage gestellt. Für die Freien Demokraten macht die Standortentscheidung für Marsdorf aus rationalen Gründen keinen Sinn.

Die von der FDP-Fraktion vorgeschlagene Standort-Alternative in Volkhoven/Weiler wird offenkundig von der Verwaltung einfach unter den Tisch gekehrt. Jedenfalls findet sich in der aktuellen Vorlage kein einziges Wort hierzu.“

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