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29.12.2017

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressemeldung

Wackerhagen: Erfreuliche Erhöhung der Haushaltsmittel für Freie Szene

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Antworten zum Kulturjahr 2017
Was war los im Kölner Kulturjahr 2017? Was war gut, was schlecht? Knappe Antworten dazu von führenden Kulturpolitikern.

Dr. Ulrich Wackerhagen (FDP)

1. Was war für Sie das erfreulichste kulturpolitische Ereignis des Jahres 2017?
Die Erhöhung der Haushaltsmittel für die Freie Szene um eine Million Euro und die vor kurzem vorgestellten Leitprojekte des Kulturamts zur „Stärkung der Freien Szene als Akteur der Stadtgesellschaft“.

2. Was war für Sie das größte kulturpolitische Ärgernis des Jahres 2017?
Dass die seit 2001 versprochene Erweiterung des WRM auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben wurde und das RGM ohne vorherige Sanierungsplanung schließen sollte. Wir setzten durch, dass das Museum noch ein Jahr geöffnet bleibt.

3. Was war für Sie das kulturelle Highlight des Jahres 2017?
Die bundesweit beachteten vielseitigen Feiern zum 100. Geburtstag des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll. Und: Köln wurde zur bundesdeutschen „Vorlesestadt 2017“ gekürt.

4. Im Sommer wurde über die Kulturdezernentin debattiert. Wie ist heute Ihre Position?
Die Kommunikation hat sich verbessert. Um die anstehenden gewaltigen Aufgaben zu meistern, sollte aber bald ein Neuanfang erfolgen. Leider sperrt sich die SPD ohne sachliche Gründe dagegen, um die Preise hoch zu treiben.

5. Hat die „Historische Mitte“, mit dem Neubau des Stadtmuseums, noch eine Chance?
Nein. Das neue Kurienhaus und die Verwaltung des RGM sollen gebaut werden, aber das Stadtmuseum mit seiner zentralen Lage im Zeughaus muss unbedingt saniert werden. Der Roncalliplatz muss weiterhin unbebaut bleiben.

6. Die Erweiterung des Wallraf ist ungewiss. Was empfehlen Sie der Oberbürgermeisterin?
Umgehend ein externes Unternehmen mit der Planung und Bauausführung für einen Festpreis nach entsprechender Ausschreibung zu beauftragen. Und zudem, wie seit langem von uns gefordert, den Umgang mit Mäzenen nachhaltig zu verbessern.

7. Die Etatkürzung der „Akademie der Künste der Welt“ ist umstritten. Wie soll es weitergehen?
Das Projekt kann die Arbeit mit einem geringeren Etat fortsetzen. Auch im neuen Kulturentwicklungsplan nimmt die Akademie keine herausragende Position ein, so dass eine Kürzung zugunsten der erfolgreichen Freien Szene gerechtfertigt ist.

8. Mit welchem Vorschlag wollen Sie 2018 die Kulturstadt Köln voranbringen?
Mit einer weiteren Anhebung des Kulturetats vor allem für die Freie Szene, einem professionellen Kulturmarketing, der seit Jahren versprochenen Neuordnung der Museen und der Verabschiedung des neuen Kulturentwicklungsplans.

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