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25.01.2018

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck: Zusätzlicher Parksuchverkehr ökonomische und ökologische Belastung

Ralph Sterck, MdR
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FDP kritisiert Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Friesenwall
Die Bezirksvertretung Innenstadt soll in der heutigen Sitzung die Verwaltung mit der Anordnung einer Fahrradstraße auf dem gesamten Friesenwall zwischen Gerling-Quartier und Rudolfplatz beauftragen. Der Verkehrspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion Ralph Sterck erklärt dazu:

„Sollte die Bezirksvertretung Innenstadt die Umwandlung des Friesenwalls zwischen Friesenplatz und Mittelstraße in eine Fahrradstraße ganz oder teilweise beschließen, so sollen die Maßnahmen des Radverkehrskonzepts Ringe für die betroffenen Bereiche ausgesetzt werden, da bei dem begrenzten Verkehrsraum in der Kölner Innenstadt eine derart platzaufwendige Doppelstruktur nicht vertretbar wäre.

Übergebühr massive Eingriffe, die nur zu verstärktem Parksuchverkehr mit seinen ökonomischen und ökologischen Belastungen und einer weiteren unnötigen Verschärfung des Klimas zwischen Rad- und Autofahrern führen, müssen vermieden werden. Motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer dürfe nicht den Eindruck haben, aus ideologischen Gründen schikaniert zu werden.
Die jetzt vorgelegte Verwaltungsvorlage ist insbesondere eine Niederlage für die Kölner CDU. Sie hatte beim ersten Anlauf in Richtung Fahrradstraße auf den Wällen noch angekündigt, die Parkplatzvernichtung im Rat verhindern zu wollen. Nun hat ihr Einfluss anscheinend nicht ausgereicht, um die von ihr vorgeschlagene Verkehrsdezernentin von dem von den Grünen gewünschten Vorschlag abzubringen.“

Die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Friesenwall führt zum Entfall von 62 der 115 Parkplätze. Daher hält Maria Tillessen, Bezirksvertreterin der FDP in der Innenstadt, von der Beschlussvorlage ebenso wenig:

„Neben der Ausbildung dieser überzogenen Doppelstruktur entsteht ein zunehmender Zwang für die Anwohnerinnen und Anwohner, die auf ein Auto angewiesen ist, einen Parkplatz anzumieten. Dies verteuert das Wohnen in der Innenstadt zusätzlich und unnötig und leistet der Gentrifizierung Vorschub.“

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