Dreikönigsempfang der FDP Köln
Strack-Zimmermann über den Umgang mit Trump und die FDP im Rat der wechselnden Mehrheiten
20.01.2026 FDP Kreisverband Köln


200 Gäste aus Partei, Wirtschaft und Stadtgesellschaft kamen am gestrigen Montag (19. Januar 2026) im Wallraf-Richartz-Museum zusammen und hielten gemeinsam den diesjährigen Dreikönigsempfang der FDP Köln ab. Als Hauptrednerin und Stargast richtete Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdEP einige Worte an das Publikum. Insbesondere kritisierte die Außen- und Sicherheitspolitikerin das Vorgehen Donald Trumps: “Seine Phantasien, angefangen mit Grönland bis hin zum Friedensnobelpreis, erinnern mich an ein Kind, das im Supermarkt nicht die Süßigkeiten bekommt, die es will. Oft überlegt man, das Kind mit den Süßkram ruhig zu stellen, aber in diesem Fall müssen wir stark bleiben, liebe Freunde.”
Außerdem nahm Strack-Zimmermann den Iran in den Fokus: “Die Freiheitsbewegung im Iran verdient mehr Aufmerksamkeit von uns Europäern. Wir müssen entschlossen an der Seite derer stehen, die sich dort gegen dieses schreckliche, autoritäre Regime wehren und für eine freiheitliche Zukunft kämpfen."
Im Anschluss wandte sich Kreisvorsitzende Maria Westphal an die Gäste des Events. “Die Freien Demokraten haben hier in NRW den Rahmen gesetzt, um 2027 einen Wahlkampf abzuhalten, der so modern und dynamisch sein wird, wie noch nie. Unsere Formel für fortschrittliche Politik lautet beste Bildung + smarte Integration + Umarmung der Zukunft - fetter Staat. An diesen Grundsätzen wollen wir uns messen lassen.”, führte die Vorsitzende mit Blick auf die Stellung der Partei aus.
Wechselnde Mehrheiten als Gestaltungschance - Kölner Ratspolitik
Auch Volker Görzel sprach als Chef der FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Er adressierte konkret die Mehrheitsverhältnisse im Kölner Rat: “Durch das Modell der wechselnden Mehrheiten sind manche Projekte nur mit uns denkbar. Dieses Experiment wird uns ermöglichen, bei einigen Entscheidungen maßgeblich mitzureden.”
Abschließend machte er sich für die Olympiabewerbung NRWs und insbesondere Kölns stark: "Diese Chance für unsere Stadt können wir nicht liegen lassen. Wir sollten nach den fünf olympischen Ringen greifen.", so Görzel.
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