Ernüchternde Besucherzahlen: Für Kölner Museen fehlt Konzept und Vision

Deutsch: Wir brauchen einen zielorientierten Prozess - mit einer Museumskonferenz als Startpunkt!

11.07.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Ein Jahr ist es her, da forderte der Kulturdezernent Stefan Charles zwei Millionen Besucher in den Kölner Museen für das Jahr 2029. Es ist ernüchternd, aber leider nicht überraschend: Die ausgelobte Zielmarke ist noch nicht einmal in Reichweite – und das hat Gründe. Kölns Museen kranken nicht an mangelndem Interesse, sondern an strukturellem Stillstand und politischer Untätigkeit. Lorenz Deutsch, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, erklärt:

„Zwei geschlossene Häuser, mit dem WRM ein drittes vor der Schließung, das MAKK mit so gravierenden baulichen Mängeln, das nun schon sporadisch geschlossen wird – das ist ein trauriger Zustand für eine Kulturmetropole. Die Kölner Museen besuchten im vergangenen Jahr insgesamt nur 740.000 Menschen. Das entspricht in etwa der Besucheranzahl, die das private Schokoladenmuseum alleine erreicht.

Die Museumspolitik der Stadt muss endlich konzeptbasiert weiterentwickelt werden. Wir brauchen Verlässlichkeit bei den Sanierungen und eine Strategie, die sowohl die großen Häuser als auch kleinere Museen sichtbar macht und ernst nimmt. Köln hat kulturell so viel zu bieten – es wird Zeit, dass wir das auch wieder zeigen. Dafür brauchen wir einen zielorientierten Prozess. Ein echtes Startsignal könnte eine Kölner Museumskonferenz sein.“

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Lorenz Deutsch

Lorenz Deutsch

Vorsitzender des FDP-Bezirksverbands Köln

Sachkundiger Bürger, Ausschuss Kunst und Kultur, Kulturpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion

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