"Für Projekt sehr gute und zukunftsfähige Lösung"

OB Roters zur Archäologischen Zone und Jüdischem Museum

29.09.2012 Meldung Stadt Köln

Römische Mauer unter dem Rathausplatz

Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters hat das Beratungsergebnis der Mehrheit der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) zur Beteiligung des Landschaftsverbandes an dem Projekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum in Köln nachdrücklich begrüßt.

Ein gemeinsamer Antrag der Landschaftsverbands-Fraktionen SPD, Die Grünen und FDP sieht eine 100-prozentige Trägerschaft des LVR für den Betrieb der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum vor. Die Stadt Köln soll danach, gefördert vom Land NRW, den gesamten baulichen Investitionsaufwand tragen. Die komplette Projektsteuerung und Entwicklung der Museumskonzeption werden, so der Vorschlag, vollständig vom LVR übernommen werden, begleitet von einem paritätisch von Stadt Köln und LVR besetzten Gremium, dessen Mitglieder vom Rat und Landschaftsausschuss entsandt werden. Ein gemeinsamer Lenkungskreis „Verwaltung“ soll die Planungen, Organisations- und Personalentscheidungen sowie Grundsatzentscheidungen behandeln und gegebenenfalls für die Gremienentscheidungen vorbereiten. 

Jürgen Roters: „Ich bin froh und erleichtert, dass die Mehrheit des Landschaftsverbandes diesen Weg zur Realisierung des Projektes vorschlägt. Die Archäologische Zone und der Bau des Jüdischen Museum sind Projekte in europäischer Dimension, nicht nur bei der Errichtung, sondern auch im anschließenden Museumsbetrieb. Mit dem Landschaftsverband tritt hier ein Partner in das Projekt ein, der die Gewähr dafür bietet, dass sich dieses Projekt künftig in der ersten Reihe der internationalen archäologischen Museumslandschaft wiederfindet– und das auf Dauer.

Wir haben bisher als Stadt Köln den Grundstein dafür legen können – und da danke ich allen Beteiligten für ihren Einsatz. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam, LVR und Stadt Köln, die deutlich bessere Chance haben, die Archäologische Zone und das Jüdische Museum in eine international beachtete Dimension und Wahrnehmung zu führen und es zum Publikumsmagneten zu entwickeln. Die Stadt Köln wird kurzfristig die entsprechenden Beratungsvorlagen für den Rat vorbereiten.“

Für die bauliche Realisierung der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum hat die Stadt Köln rund 52 Millionen Euro Baukosten kalkuliert. Das Land NRW fördert das Projekt mit 14,3 Millionen Euro.

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