FDP: Abendmarkt „meet & eat“ muss bleiben!

Görzel: CDU zündet an – und spielt sich jetzt als Feuerwehr auf

15.08.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Der erfolgreiche Abendmarkt „meet & eat“ auf dem Rudolfplatz steht nach über zehn Jahren völlig unnötig vor dem Aus – und das ausgerechnet, weil ein CDU-Ratsmitglied den Markt bei der Verwaltung angeschwärzt hat. „Das ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten: Erst legt man selbst die Brandfackel, um dann als Retter in der Not aufzutreten“, kritisiert FDP-Fraktionsvorsitzender und OB-Kandidat Volker Görzel scharf.

Der Markt hat sich seit seiner Gründung zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt: hochwertiges kulinarisches Angebot, Begegnungsort für alle Generationen und ein wichtiger Beitrag zur sozialen Kontrolle und Sicherheit am Rudolfplatz. Doch nach Ansicht des Rechtsamts soll es sich plötzlich nicht mehr um einen Wochenmarkt handeln. Stattdessen soll „meet & eat“ nur noch als „Veranstaltung“ mit sechs Terminen pro Jahr genehmigt werden – faktisch das Aus.

„Das ist völlig realitätsfern. Der Markt funktioniert seit über einem Jahrzehnt reibungslos, zur Zufriedenheit aller Beteiligten – Verwaltung, Organisatoren, Besucherinnen und Besucher. Und jetzt soll er auf Zuruf aus den eigenen Reihen der CDU zerstört werden? Das ist nicht nur politisch kurzsichtig, das ist auch ein Schlag ins Gesicht aller, die Kölns Plätze beleben wollen“, so Görzel weiter.

Mit einem fraktionsübergreifenden Antrag im Hauptausschuss hat die FDP nun gefordert, den Abendmarkt kurzfristig zu retten und zugleich die Chancen für ähnliche Formate in weiteren Stadtteilen zu prüfen. „Während am Neumarkt und Ebertplatz noch über teure Konzepte diskutiert wird, haben wir hier ein Erfolgsmodell, das ohne städtische Millionen funktioniert. Wer das jetzt mutwillig kaputtmacht, hat aus den Fehlern der letzten Jahre nichts gelernt“, stellt Görzel klar.

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Volker Görzel, MdR

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