FDP kritisiert Wegfall von 256 Parkplätzen im Agnesviertel
Sterck: Quartiersgaragen wichtiger denn je
19.07.2025 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Die Stadt beginnt am Montag mit der Sperrung von 256 Parkplätzen im Agnesviertel. In der Alvenslebenstraße, in der östlichen Weißenburgstraße und im Neusser Wall wird das Parken am Straßenrand durch Beschilderungen, Markierungen, Poller und Fahrradständer unmöglich gemacht. Die Ewaldi-, Maybach- Nikolaus-Groß-, Wickrather und westliche Weißenburgstraße sollen folgen. Dazu erklärt Ralph Sterck, Sprecher für Stadtentwicklung der FDP-Ratsfraktion:
„Wir Liberale erkennen selbstverständlich die Notwendigkeit der Feuerwehr, zu Einsätzen reibungslos und schnell durch die teilweise engen Kölner Straßen zu kommen. Doch das, was jetzt im Agnesviertel beginnt, dessen Fortsetzung bereits für das Gereons-, Griechenmarkt- und Pantaleonsviertel angekündigt und für zahllose Veedel in der ganzen Stadt erwartet wird, ist reiner Aktionismus, der dem grünen Mobilitätsdezernat anscheinend gut in den Kram passt.
Die Stadt hätte als kurzfristige Maßnahme z.B. das einhüftige Parken – also mit zwei seitlichen Rädern auf dem Bordstein – ermöglichen müssen. Mittelfristig müssen zusätzliche Parkplätze insbesondere für das Anwohnerparken in der Nacht im Straßenraum, auf Platzflächen oder z.B. am Lentpark geschaffen werden. Die FDP hatte dazu bereits 2004 ein Konzept für 125 zusätzliche Parkplätze vorgelegt, was jedoch nie umgesetzt wurde.
Langfristig hilft nur der Bau von Quartiersgaragen. Immerhin wurde dafür in der letzten Ratssitzung auf Initiative der FDP die Gründung einer entsprechenden städtischen Gesellschaft beschlossen, die diese Projekte planen, bauen und betreiben (lassen) soll. Dass von der Ratsmehrheit der Bau einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz abgelehnt wurde, rächt sich spätestens jetzt. Die Kölner Veedel brauchen Quartiersgaragen dringender denn je.“







