FDP lässt Hochhaus wachsen
17.10.2003 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Nur Name gefällt noch nicht Bei der Vorstellung des nächsten Hochhausprojektes am ICE-Terminal Deutz/Messe am vergangenen Freitag im Kreis der Fraktionssprecher im Stadtentwicklungsausschuss, dem sogenannten 'Kleinen StEA', war das östlich vom Ottoplatz zwischen Deutzer Bahnhof und Stadthaus geplante Hochhaus noch 110 Meter hoch. FDP-Fraktionschef Ralph Sterck gab dem Architekten Helmut Jahn und seinem Projektentwickler Joachim Trenkhoff zu bedenken, dass sich damit sein Haus hinter dem geplanten Hochhaus der Zusatzversorgungskasse beim Landschaftsverbande, das 103 Meter hoch werden solle, städtebaulich verstecke. Er regte an, das Haus am Ottoplatz höher zu bauen. Während Jahn und Trenkhoff am Freitag diese Anregung noch kritisch beantworteten, überraschten sie Sterck und seine Kollegen in der gestrigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses mit einer neuen Planung: 121 Meter soll das Haus nun hoch werden und ermöglicht somit aus dem Showroom in der obersten Etage den Blick über das künftige RZVK-Hochhaus auf den Dom. „Ich finde es gut, wenn der vom Ausschuss festgelegte Rahmen, die Häuser am ICE-Terminal bis zu 150 Meter in verschiedenen Höhen wachsen zu lassen, hier ausgenutzt wird, auch wenn der bestehende Bebauungsplan dafür angepasst werden muss“, signalisiert Sterck seine Zustimmung und reagiert damit bereits auf das „Gegrummel“ auf grüner Seite in der gestrigen Sitzung. Dieses zweite Hochhausprojekt am ICE-Terminal leiste einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung des Rechtsrheinischen. Außerdem sei es ein gutes Signal für die architektonische Entwicklung der Stadt, wenn so renommierte Architekten wie Helmut Jahn für solche Projekte gewonnen werden könnten. Lediglich einen Tropfen Wasser im Wein der Planung macht Sterck aus: „Der vorgesehene Name KölnTower ist mehr als unglücklich vor dem Hintergrund, dass im Mediapark bereits ein KölnTurm steht.“ Da müssten sich die Investoren noch was kreativeres einfallen lassen, sonst wüssten nicht nur die Taxi-Fahrer später nicht mehr, wo sie hin müssten. „Wie wäre es mit DeutzTower“, schlägt Sterck abschließend vor. Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Stadtentwicklung.





