FDP/KSG gegen Erhöhung der Grundsteuer

Breite/Ruffen: Kölnerinnen und Kölner nicht noch zusätzlich belasten

09.12.2025 Meldung FDP/KSG-Fraktion

Um das immer größer werdende Haushaltsloch zu stopfen, erwägen der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung die Erhöhung der gerade neu berechneten Grundsteuer. Ulrich Breite, finanzpolitischer Sprecher der FDP/KSG-Fraktion, erklärt:

„Wir waren von Anfang an bei der Reform der Grundsteuer für eine aufkommensneutrale Anwendung, um den Kölnerinnen und Kölnern nicht noch weitere Belastungen aufzubürden. Leider ist von Aufgabenkritik und Ausgabenkontrolle wenig zu hören, dafür wird jedoch umso konsequenter an der Steuer- und Gebührenschraube gedreht. Hier ist eine deutliche Unwucht bei dem Stopfen von Hauhaltlöchern sichtbar. Gleichzeitig erwarten wir von der schwarz-grünen Landesregierung sowie der schwarz-roten Bundesregierung, dass sie die Kommunen nicht weiter mit Aufgaben belasten, deren Finanzierung nicht geklärt ist.“

Stefanie Ruffen, wohn- und baupolitische Sprecherin, ergänzt:

„Der neue Oberbürgermeister ist angetreten, damit Wohnen in dieser Stadt wieder bezahlbar wird. Daran wird er sich in den nächsten Jahren messen lassen müssen. Seine erste größere Maßnahme in der Stadt bewirkt genau das Gegenteil: Da die Grundsteuer über die Nebenkosten finanziert wird, geht die Erhöhung 1:1 zu Lasten der Bewohnerinnen und Bewohner von Immobilien und macht auch keinen Unterschied zwischen der geförderten Sozialwohnung und der Villa. Schon die Neuberechnung der Grundsteuer sollte eigentlich die Wohnnebenkosten reduzieren und erreichte das Gegenteil; für reine Wohngebäude stiegen die Abgaben überproportional.

Durch die Erhöhung des Hebesatzes wird die Situation noch weiter verschärft und Wohnen verteuert. Selbiges gilt für die Erhöhung der Abfallgebühren. Der SPD-Oberbürgermeister reiht sich damit nahtlos in die Tradition des ehemalig verantwortlichen Ratsbündnisses aus Grünen, CDU und Volt ein: von Bedarf an günstigem Wohnraum reden, aber nur Maßnahmen ergreifen, die das Wohnen in dieser Stadt verteuern.“

Feedback geben

Ulrich Breite, MdR

Ulrich Breite, MdR

Geschäftsführer der FDP-Ratsfraktion

Finanz- und Sportpolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion

mehr erfahren

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Rathaus
50667 Köln
Fon 0221 221 23830
Fax 0221 221 23833
ulrich.breite@stadt-koeln.de

Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Stellv. Vorsitzende der FDP Ratsfraktion

Schul- und Baupolitische Sprecherin

mehr erfahren

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Rathaus
50667 Köln
Fon 0221 221-23830
Fax 0221 221-23833
fdp@stefanie-ruffen.de