FDP/KSG kritisiert Entscheidung zur Kalker Hauptstraße
Krüger: Geplante Einschränkungen gefährden Einzelhandel und Verkehr
04.12.2025 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln kritisiert die Entscheidung des Mobilitätsausschusses, die Kalker Hauptstraße künftig entweder vollständig für den allgemeinen Verkehr zu sperren oder in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Die neue mobilitätspolitische Sprecherin der Fraktion Harriet Krüger erklärt:
„Diese Entscheidung geht in die völlig falsche Richtung. Noch im Juni hatte der Ausschuss beschlossen, eine dritte, deutlich vernünftigere Option zu prüfen: die Umwandlung der Schrägparkplätze in Längsparkplätze. Dieser Variante hätten wir ausdrücklich zugestimmt, denn sie schafft Platz, beruhigt den Verkehr und erhält gleichzeitig die Erreichbarkeit der Kalker Hauptstraße. Statt diese sinnvolle Alternative weiterzuverfolgen, bleiben nun zwei Varianten übrig, die massive Probleme erzeugen werden.“
Krüger warnt insbesondere vor schweren Folgen für das Veedel und den lokalen Handel:
„Die Kalker Hauptstraße hat nicht die wirtschaftliche Stärke einer Venloer Straße. Eine Sperrung oder Einbahnstraßenregelung wird den Einzelhandel hart treffen. Viele Geschäfte kämpfen ohnehin – da braucht es bessere Erreichbarkeit, nicht weniger.“
Auch verkehrlich hält die FDP/KSG-Fraktion den Beschluss für hochproblematisch:
„Die Dillenburger Straße ist keine verkehrliche Alternativroute mit der Leistungsfähigkeit einer Vogelsanger oder Subbelrather Straße. Wer glaubt, man könne hier einfach den Verkehr umleiten, produziert Chaos – nicht nur in Kalk, sondern im gesamten rechtsrheinischen Netz“, so Krüger.
Die FDP/KSG-Fraktion fordert daher, zur sachlichen Prüfung der dritten Variante zurückzukehren und die möglichen negativen Folgen für Gewerbe, Verkehr und Anwohner ernst zu nehmen.






