Im vergangenen Jahr wurden in Köln nur 2000 Wohnungen gebaut

Ruffen: Wir müssen endlich Ursachen bekämpfen, statt nach Ausreden zu suchen!

22.05.2021 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Stefanie Ruffen

Im vergangenen Jahr wurden trotz der anhaltenden Wohnungsnot nur 2000 neue Wohnungen auf Kölner Stadtgebiet fertiggestellt. Neben dem Überhang an Baugenehmigungen argumentiert die Verwaltung mit Corona bedingten Produktionsengpässen und auch dadurch gestiegenen Baupreisen. Hierzu erklärt die baupolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Kölner Rat, Stefanie Ruffen:

„Jedes Jahr werden wir wieder damit konfrontiert, dass in Köln zu wenig Wohnungen gebaut werden und jedes Jahr wird händeringend nach Erklärungen gesucht. Wie man eine Pandemie herbeiziehen kann, die 2020 begann, wo die Wohnungen hätten fertig sein können, erschließt sich mir nicht.

Wir sollten jetzt endlich ein Thema angehen, welches uns seit Jahren begleitet und immer nur als Problem erkannt, aber nicht gelöst wird. Auch wenn es angeblich 35% mehr Baugenehmigungen gegeben hat, ist das Erlangen einer Genehmigung neben den fehlenden Flächen noch immer der größte Hemmschuh für mehr Wohnungen und andere benötigte Gebäude wie Schulen und Kindergärten. Wegen der schlechten Personalausstattung, den unattraktiven Stellen, der immer neuen Anforderungen von Seiten der Politik in Bezug auf Modellversuche rund um Wohnen und der damit einhergehenden Überforderung des bestehenden Personals, ist ein Umdenken zwingend erforderlich. Und in der Verwaltung muss endlich projektorientiert gearbeitet werden. Nicht nach dem Motto: „Was spricht gegen das Vorhaben?“, sondern „Das wird gebraucht und wie bekommen wir das hin?“ muss hier gearbeitet werden. Wir können uns ein „Weiter so“ durch Bedenkenträger schlicht nicht mehr leisten, denn nur wer Wohnungen baut, schafft mehr Wohnraum!“

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

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