Nach Blackout in Berlin: FDP/KSG fordert Vorhalten von Generatoren in Köln
Görzel begrüßt Kölner Maßnahmen, aber es geht noch mehr!
19.01.2026 Meldung FDP/KSG Fraktion im Rat der Stadt Köln

„Ich begrüße ausdrücklich, dass die Stadt Köln transparent über ihre Vorsorgemaßnahmen bei größeren Stromausfällen informiert und bestehende Konzepte erläutert. Besonders die vorgesehenen Katastrophen-Leuchttürme sind ein richtiger und praxisnaher Ansatz, um den Menschen im Ernstfall schnell Orientierung, Information und grundlegende Hilfe zu bieten. Gerade in einer Großstadt wie Köln sind solche dezentralen und gut sichtbaren Anlaufstellen ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Kriseninfrastruktur.
Gleichzeitig zeigt das aktuelle Beispiel aus Berlin sehr deutlich, dass Vorsorge nicht bei Konzepten enden darf, sondern operativ belastbar sein muss. Wenn ganze Stadtteile über längere Zeit ohne Strom sind, entscheidet die Verfügbarkeit von Notstromaggregaten darüber, ob Hilfe tatsächlich geleistet werden kann. Deshalb fordern wir die Stadt Köln ausdrücklich auf, ausreichend Notstromaggregate auf Abruf bereitzuhalten, damit man im Ernstfall nicht – wie zuletzt in Berlin zu beobachten – mit leeren Händen dasteht.
Darüber hinaus dürfen wir die sicherheitspolitische Dimension nicht ausblenden. Der mutmaßlich politisch motivierte Anschlag in Berlin birgt die reale Gefahr von Nachahmungstaten. Kritische Infrastruktur rückt zunehmend in den Fokus extremistischer Sabotage. Darauf muss sich Köln einstellen, indem Schutz, Prävention und Reaktionsfähigkeit weiter gestärkt werden.
Die Katastrophen-Leuchttürme sind ein gutes und notwendiges Instrument. Entscheidend ist jedoch, dass sie im Ernstfall auch funktionieren. Eine ausreichende und kurzfristig verfügbare Notstromversorgung sowie eine realistische Vorbereitung auf gezielte Angriffe auf unsere Infrastruktur sind dafür unverzichtbar. Dafür werden wir uns als FDP/KSG-Fraktion weiterhin mit Nachdruck einsetzen.“







