Sport für gesunde Psyche und gegen Krebs

FIBO zum zweiten Mal in Köln

03.04.2014 Meldung FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim

Torsten Tücks, Mitglied der Bezirksvertretung Mülheim

Vom 3. bis 6. April findet zum zweiten Mal nach langer Pause die weltgrößte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit in Köln statt. Rund 700 Aussteller präsentieren ein ebenso buntes wie hochklassiges Angebot. Besonders hervorzuheben ist auch der medizinische Aspekt. So werden die positiven medizinischen Vorteile des Sports auf einem eigenen Kongress thematisiert.

Nachdem die FIBO im letzten Jahr alle Erwartungen übertraf, schauen nun alle gespannt auf 2014. Von Anfang an haben wir die Vision „Sportstadt Köln“ unterstützt. Grund genug einmal genauer hinzusehen. Torsten Tücks sprach mit dem FIBO-Event-Director Ralph Scholz über die Chancen des Messestandorts Köln, Neuerungen auf der diesjährigen FIBO und die sportmedizinische Ausrichtung der Messe.

Köln als weltoffene und vor allem sportliche Stadt freute sich 2013 auf die FIBO. Welche Erfahrungen haben sie im letzten Jahr mit dem Messestandort Köln gemacht?

Scholz: Die Rückkehr nach Köln, wo die FIBO seit der Gründung bis 1990 stattfand, bevor sie nach Essen wechselte, war eine Premiere, die neue Maßstäbe setzte: Mit 10 Prozent mehr Ausstellern, 20 Prozent mehr Fläche und einem Plus von 30 Prozent bei der Zahl der Besucher wurden neue Rekordmarken gesetzt. Erstmals kamen über 100.000 Besucher zur FIBO, die Hälfte davon Fachbesucher aus über 100 Ländern. Die FIBO unterstrich damit ihre Leitfunktion als weltweit größte Messe der Fitnessbranche.

Messestandorte sind einer ständigen Dynamik unterworfen. Jeder Standort versucht eigene 
Akzente zu setzen. Was sind aus ihrer Perspektive die größten Unterschiede zwischen den beiden Messestandorten Köln und Essen?

Scholz: Deutschland ist weltweit die Messe-Nation Nr. 1 mit einem Marktanteil von gut 65 Prozent bezogen auf die internationalen Leitmessen. Der internationale Stellenwert von Messen, made in Germany, hat dazu geführt, dass Deutschland über eine Dichte an hervorragenden Messestandorten verfügt, die weltweit einmalig ist. Das gilt auch für die Koelnmesse, die sich mit dem Bau der Nord-Hallen zukunftsfest aufgestellt hat und mit der Infrastruktur – zu Wasser, zu Lande, zu Luft – und natürlich durch den besonderen Charme der Stadt eine hohe Anziehungskraft ausstrahlt.

Die Premierenveranstaltung 2013 in Köln übertraf alle Erwartungen. Zehn Prozent mehr 
Aussteller, 20 Prozent mehr Fläche und ein Besucher-Plus von mehr als 30 Prozent sorgten 
für einen Auftakt, der alle Prognosen und Planungen übertraf. Statt der erwarteten 80.000 
kamen mehr als 100.000 Besucher. Da blieb es auch nicht aus, dass es stellenweise sehr voll 
wurde. Wie hat sich die FIBO dieses Jahr auf das hohe Besucheraufkommen eingestellt?

Scholz: Wir haben gesagt: „Umzug im ersten, Einzug im zweiten Jahr“. Eine Messe dieser Größenordnung – wir sprechen von zehn Fußballfeldern – an einem neuen Standort aufzulegen, führt fast immer dazu, dass es anfangs noch nicht rund läuft. Von daher gibt es in diesem Jahr in Teilen eine neue Hallenaufplanung und – ganz wichtig – der Besuch ist am Wochenende nur mit Vorverkaufsticket möglich.

Welche weiteren Veränderungen gibt es auf der FIBO gegenüber 2013?

Scholz: Besonders hervorheben möchte ich das 1st European Health & Fitness Forum, das in diesem Jahr unter dem Dach des Europäischen Verbandes alle europaweiten Spitzenverbände 
und die CEOs aller Weltmarktführer im Fitnessmarkt zusammenbringt. Das Forum findet am Vortag der FIBO statt.

Sport, Medizin und Technik verschmelzen immer mehr. Smartphones die Herzraten messen 
und Schritte zählen. Trainingsgeräte die sich individuell auf den Sportler einstellen. Dieser Entwicklung trägt der FIBOmed-Kongress Rechnung. Wie hat sich der Kongress seit Einführung entwickelt und was sind die sportmedizinischen Schwerpunkte 2014?

Scholz: Der Interdisziplinäre Kongress, der zum zweiten Mal stattfindet, setzt an der Schnittstelle von Fitness, Prävention, Rehabilitation und Gesundheit an und bringt Wissenschaftler, Mediziner, Physiotherapeuten und Fitness-Experten zusammen. Er setzt damit an einem Punkt an, der in Sachen Gesundheitspolitik auch mit Blick auf den soziodemografischen Wandel, von entscheidender Bedeutung ist.

Welche weiteren Fitness- und Sporttrends können die Besucher auf der FIBO entdecken und selber ausprobieren?

Scholz: Die neuesten Trainingsgeräte, neue workouts und Choreographien, Stars und Sternchen und natürlich auch das Thema Shopping. Die FIBO bringt die Community zusammen.

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Torsten Tücks

Torsten Tücks

Stellvertretender Bezirksbürgermeister Mülheim

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