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19.08.2009

Wahlprüfsteine der Bürgerinitiative Klingelpützpark

Bildungslandschaft Altstadt Nord Standpunkt der FDP

Sehr geehrte Bürgerinitiative Klingpützpark, sehr geehrter Herr Scholtissek,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Bildungslandschaft Altstadt Nord / Klingelpützpark an mich als Kandidatin der FDP in Ihrem Bezirk. Gerne beziehe ich hierzu Stellung.

Im Rahmen Ihrer Lösungsvorschläge stellen Sie die sozialen Qualitäten des Klingelpützparkes heraus, diese sind fast deckungsgleich mit den Zielen der Bildungslandschaft bzw. ergänzen diese hervorragend:

• „Selbst entstandenes Zentrum für ein integratives Zusammenleben verschiedener Nationalitäten und aller Generationen“
Bildungslandschaft: Gemeinsam entwickeltes Raumprogramm für alle anliegenden Bildungseinrichtungen zum Austausch und für die bessere Durchlässigkeit der verschiedenen Bildungswege. Öffnung der Räume auch für außerschulische Nutzungen.
• „Wichtiger Treffpunkt für Senioren“
Bildungslandschaft: Öffnung der Räume auch für außerschulische Nutzungen.
• „Und Familien mit Kleinkindern“
Bildungslandschaft: Bau einer Kita
• „Spiel- und Sportfläche für Kinder- und Jugendliche“
Bildungslandschaft: Bildungs- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche
• „Zu allen Jahreszeiten“
Bildungslandschaft: vielseitiges, überdachtes und beheiztes Raumangebot

Eine gute Grundlage also für eine spannende durch Synergieeffekte gekennzeichnete Partnerschaft in einem lebendigen und gut gestalteten Stadtquartier.

In diesem Zusammenhang beantworte ich gerne, die drei von Ihnen gestellten Fragen:
Zu 1.: Entspricht eine Planung, die eine bauliche Inanspruchnahme des Klingelpützparkes vorsieht, Ihrem Anspruch den bestehenden Park zur Naherholung zu erhalten?
In Ihrer Fragestellung sind der Rahmen und der Umfang der baulichen Inanspruchnahme des Parks nicht näher definiert und reichen demnach von einer kompletten Überbauung bis zu behutsamen partiellen Eingriffen. Ich stehe in diesem Zusammenhang nicht auf dem Standpunkt, dass jeglicher Eingriff oder jegliche Veränderung in und an der bestehenden Grünfläche den Qualitäten und der Nutzbarkeit des Parks entgegenstehen müssen. Einer konkreten Diskussion stelle ich mich gerne am Montag im Rahmen der nächsten Sitzung des Planungsbeirats anhand der überarbeiteten Architektenplanung.
Zu 2.: Spricht für Sie - als Architektin – etwas gegen die seitens der Bürgerinitiative vorgebrachten Lösungsvorschläge (siehe anbei)?
Wie aus Ihrer Zusammenstellung hervorgeht, richten sich die Vorschläge gegen eine Planung, die sich bereits in der Überarbeitung befindet. Die von Ihnen vorgebrachten Einwände zu dem letzten Stand der Planung haben die Architekten von feld72 mit auf den Weg genommen. Auf die Vorstellung der neuen Pläne sollten wir gespannt sein.
Als Architektin erwähne ich, dass die konkrete Erarbeitung von Lösungsvorschlägen meinen Kollegen überlassen werden sollte. Das Schieben von Bruttogeschossflächen, ohne Berücksichtigung der komplexen Funktionszusammenhänge oder der bestehende Bebauung, halte ich nicht für Ziel führend.
Zu 3.: Steht für sie das Projekt in Zusammenhang mit der Suche nach einem Gesamtschulstandort für den Bereich Neustadt-Nord?
Die Bildungslandschaft war nie in der Diskussion für einen neuen Gesamtschulstandort. Die FDP richtet sich gegen die Einrichtung weiterer Gesamtschulen in Köln.

Ich hoffe, dass sich für Sie meine Positionen und die der FDP Köln zu diesem Thema konkretisiert haben.

Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Maria Tillessen
Kandidatin der FDP für das Eigelstein-, Agnes- und Ursualaviertel

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