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27.08.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Wackerhagen: Zukunftsweisende Lösung für die Bühnen

Dr. Ulrich Wackerhagen
Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Sprechzettel von Dr. Ulrich Wackerhagen, Kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, zur Pressekonferenz vom 27.08.2010

Eckpunkte zur Bühnensanierung

- Wir haben immer vom Interesse der Bühnen aus argumentiert: nach jahrzehntelanger Verwahrlosung müssen wir eine baulich und konzeptionell zukunftsweisende Lösung realisieren. Deshalb wollten wir den Neubau und auch nach der Entscheidung für eine Sanierung wollen wir die bestmögliche Lösung. Im Vordergrund der Diskussion müssen die Funktionen stehen!

- Auch wir möchten bei allen weiteren, konkreten Überlegungen von der Variante 6 der Machbarkeitsstudie (Beier- / Verwaltungsvariante) ausgehen. Die weitergehende Variante 7 (‚Mut zu Kultur’-Variante) sieht zu große Eingriffe ins Ensemble vor und würde deshalb den Sanierungsgedanken ad absurdum führen.

- Ein zentrales Kriterium wird für uns die Minimierung der Interimszeiten für beide Häuser sein. Besonderes Augenmerk muss dabei aber auf den hochkomplexen und akustisch anspruchsvollen Opernbetrieb gelegt werden. Deshalb möchten wir die prioritäre Fertigstellung von Bühnen- und Zuschauerbereich der Oper geprüft wissen, um das Operninterim auf max. drei Jahre zu beschränken.

Umbau Opernterrassen vertagen

- Als einer der Vorzüge einer Sanierung ist immer die Möglichkeit der modularen Vorgehensweise genannt worden. ‚Mut zu Kultur’ hat dazu auf das Beispiel anderer Städte verwiesen (z.B. Wuppertal). In Köln sehen wir hier nur in Bezug auf die Opernterrassen Spielraum. Hierzu möchten wir Möglichkeiten und Konsequenzen dargestellt bekommen – bautechnisch, funktional und finanziell.

- Z.B. ist denkbar, dass die Opernterrassen nur eine Aufwertung der Fassade erhalten, um im Ensemble der Riphahn-Bauten wieder ein ansehnliches Erscheinungsbild zu bekommen, und die Entscheidung für einen Um- oder Ausbau z.B. für die 3. Sparte Tanz auf finanziell bessere Zeiten vertagt wird.

Kinderoper an den Ubierring

- Als neue Heimat für die Kinderoper schlagen wir das ehemalige Gebäude des Rautenstrauch-Joest-Museums am Ubierring vor, das im Saal der ehemaligen Kammerspiele über einen kleinen Orchestergraben und sogar eine Drehbühne verfügt. Dadurch entfällt die teure Unterbauung des „Kleinen Offenbachplatzes“ vor dem Schauspielhaus zumindest teilweise.

- Die FDP hat für diesen Ort schon mehrfach eine kulturelle Nutzung gefordert. Mit der Kinderoper in Kombination mit der Rheinischen Musikschule und vielleicht auch dem medienpädagogischen Teilen der Filminitiative luxet (Arbeitstitel „Kinder- und Jugendhaus der Kultur“) kann dort eine spannende Einrichtung der Kunst für junge Menschen und der kulturellen Bildung entstehen.

- Wir entlasten damit nicht nur das Ensemble am Offenbachplatz, sondern geben mit dem finanziellen Anteil der Kinderoper diesem brachliegenden Objekt eine echte Zukunftsperspektive, die die Südstadt bereichern wird. Wir wollen deshalb möglichst schnell der Verwaltung einen konkreten Planungsauftrag geben und hoffen dafür auf breite Unterstützung.

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