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04.09.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Hintergründe der ungeplanten Vollschließung des Museum Ludwig

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Kulturausschusses setzen lassen.

Die Stadt teilte am Wochenende mit, dass zwischen Museumsleitung, Kulturverwaltung und Vertretern des Baudezernates die Vollschließung des Museums Ludwig vom 03.09. bis 10.10.2013 vereinbart wurde. Zunächst war nur geplant worden, dass es in diesem Zeitraum zu Schließungen einiger Abteilungen im Hause kommt, dafür sollte es einen ermäßigten Eintrittspreis von 3 Euro geben.

Eventuelle Beeinträchtigungen durch die Abrissarbeiten der Tunneldecke an der Trankgasse sind bei einem derartigen Bauvorhaben vorhersehbar. Die plötzliche und vollständige Schließung könnte ein Zeichen unplanmäßiger Ereignisse sein und lässt Schlimmeres vermuten. Angeblich wurden sogar Bilder und Exponate abgehangen, was ebenfalls nicht angekündigt war, weil die Gefahr von Beschädigung zu groß ist. Dabei wird von den Versicherungen in der Regel auf die Anwesenheit von Spezialisten bestanden. Außerdem sollen an einigen Stellen des Hauses Risse in den Wänden entdeckt worden sein.

Grundsätzlich sollte nicht erst die unplanmäßige Vollschließung zu Synergieeffekten bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten im Museumsgebäude führen. Vielmehr sollten Synergieeffekte im Vorfeld diskutiert, analysiert und überprüft worden sein. Im Ergebnis hatte man sich zur Nutzung von Synergieeffekten bei den Umbau- und Renovierungsarbeiten im Museumsgebäude lediglich für eine Teilschließung entschieden.

Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Vorkommnisse haben zu der plötzlichen vollständigen Schließung geführt und inwieweit sind möglicherweise Planungsfehler hierfür ursächlich?
2. Sind bereits Schäden entstanden oder bestehen Gefahren/Risiken und führen diese möglicherweise zu Schwierigkeiten auch auf der Zeitschiene bzw. zu Konsequenzen für den Ausstellungskalender des Museums?
3. Welche Konsequenzen hat die vollständige Schließung für den laufenden Betrieb und im Einzelnen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
4. Wie hoch sind die Einnahmenverluste und die durch die Vollschließung entstehenden Kosten bzw. Mehraufwände und wie werden diese kompensiert?
5. Wie werden die vollständige Schließung, die weitere Entwicklung und vor allem die dann erfolgende Wiedereröffnung öffentlich kommuniziert?

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