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28.10.2016

Zustand der römischen Stadtmauer

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat gebeten, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur setzen zu lassen.

Die römische Stadtmauer zwischen Burgmauer und Zeughausstrasse befindet sich wieder in einem erbärmlichen Pflegezustand. Darauf hat zuletzt die ehem. Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner erinnert. Leider ist dieses Thema nicht neu. Die Mauerkrone und auch Teile des Mauerwerks weisen erheblichen Pflanzenbewuchs auf, der die Substanz dieses wichtigen Baudenkmals angreift.
Die Situation war schon im Jahr 2009 so dauerhaft vernachlässigt, dass der westliche Mauerkopf tiefe Spalten zeigte und abzustürzen drohte. Nach einer einjährigen provisorischen Sicherung wurde er schließlich saniert und die Mauer vom Bewuchs befreit. Seitdem ist offensichtlich nichts mehr geschehen.
Die FDP-Fraktion in der BV-Innenstadt hat dies seit 2009 mehrfach thematisiert und in 2010 führte das breite Unverständnis über den Zustand zu einem gemeinsamen Antrag, der einstimmig beschlossen wurde. Der Zustand wurde gerügt, der provisorische Verschlag kritisiert und die Verwaltung zum baldigen Handeln aufgefordert. Außerdem sollte eine solche Entwicklung für die Zukunft vermieden werden. Im letzten Punkt des Antrags heißt es:

„ 4. Darüber hinaus fordert die Bezirksvertretung die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, um zukünftig und dauerhaft einen konservierenderen Umgang mit den Resten der Römischen Stadtmauer sicherzustellen. Dies ist nicht nur am Zeughaus nötig, sondern auch in der Domtiefgarage, an den Bächen (zunehmende Vermüllung) oder an den Türmen (Efeubewuchs an der Helenenstraße, Abgasschädigung am Römerturm).“

Der aktuelle Zustand zeigt, dass diese Aufforderung ungehört verhallt ist.

Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Erklärung hat die Verwaltung für den erneut verwilderten Zustand der römischen Stadtmauer am Zeughaus, nur sechs Jahre nach ihrer Sanierung?
2. Wie ist die Verwaltung mit dem Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt verfahren. Falls er ignoriert wurde, warum?
3. Wieso ist es der Verwaltung offensichtlich unmöglich, eine regelmäßige Pflege (mind. einmal im Jahr) dieses bedeutenden Zeugnisses römischer Stadtgeschichte zu gewährleisten?
4. Hat die zuständige Verwaltung hierzu schon einmal Kontakt zum Grünflächenamt oder der AWB aufgenommen, um professionelle Unterstützung zu erhalten? Falls ja, wann ist das geschehen, und woran ist es gescheitert?
5. Wie will die Verwaltung zukünftig einen angemessenen Zustand der römischen Baudenkmäler im öffentlichen Raum gewährleisten?


Ulrich Breite, Geschäftsführer

Dr. Ulrich Wackerhagen, Kulturpolitischer Sprecher

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