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19.05.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Mehr Sauberkeit durch weniger Tauben in Köln

Die FDP-Fraktion hat folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Grün am 8. Juni 2004 setzen lassen:

Die Verschmutzung der Stadt und vermeintliche Tierfreunde tragen dazu bei, dass Tauben leicht Nahrung finden und sich daher schnell vermehren. Die Tauben ihrerseits beeinträchtigen die Sauberkeit der Stadt durch ihre Ausscheidungen. Katzen und die geringe Zahl an Greifvögeln in der Stadt sind nicht in der Lage, die Vermehrung auf natürliche Art zu kontrollieren. Die Stadt hat daher zunächst versucht, durch Anbringen von Netzen wenigstens einige Brücken von Tauben zu befreien, weil dort die Nistmöglichkeiten am besten und die Gefahr der Verschmutzung von Passanten am höchsten war.
Nach einer Mitteilung im Ausschuss Umwelt und Grün war diese Maßnahme effektiv - stieß aber auf den Protest von Tierschützern. Zudem sind Netze nicht geeignet, Nistmöglichkeiten auf und in anderen Bauwerken zu verhindern. CDU, SPD und Grüne haben im November 2003 einen Pilotversuch mit dem Aachener Modell abgelehnt, weil die Übertragung aus einer Kleinstadt auf Köln nicht Erfolg versprechend sei. Vielmehr wurde die Verwaltung vor einem halben Jahr beauftragt, "finanzier- und realisierbare Ansätze" für neue Wege gegen die Taubenplage aufzuzeigen. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet daher um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie viele Bauwerke wurden bisher mit Netzen gegen Tauben ausgestattet, wie hoch sind die einmaligen und die laufenden Kosten hierfür und wie viele Bauwerke beabsichtigt die Verwaltung darüber hinaus noch auf diese Weise vor der Verschmutzung durch Tauben zu schützen?

2. Inwieweit hat sich die Verwaltung im letzten halben Jahr mit anderen, neuen Lösungswegen in der Frage der Taubenproblematik auseinandergesetzt und in welchen sieht die Verwaltung Möglichkeiten zu einer nachhaltig wirksamen, tierschutzgerechten, finanzier- und realisierbaren Verringerung der Verschmutzung und Belästigung durch Tauben in Köln?

3. Gibt es bereits an anderen Stellen Belege für die Wirksamkeit der ergriffenen bzw. beabsichtigen Maßnahmen ?

4. Wie beurteilt die Verwaltung das Konzept der „Arbeitsgruppe Stadttauben“, mit dem Bau von Taubenschlägen, kontrollierter Fütterung und Entnahme der bebrüteten Eier, das Problem in den Griff zu bekommen?

5. Inwieweit beabsichtigt die Verwaltung dieses Konzept auszuweiten?

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