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23.06.2004

FDP-Fraktionim Rat der Stadt Köln

Jugendarbeit im Stadtteil Kalk

Die FDP-Fraktion hat folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 13.07.2004 setzen lassen:

Durch die massiven Kürzungen im städtischen Doppelhaushalt 2003/2004, durch wegfallende Finanzmittel im Sanierungsprogramm Kalk und durch künftig wegfallende Zuschüsse des Landes NRW (Landesjugendplan) stellt sich die Frage nach der Zukunftssicherung der Jugendarbeit im Stadtteil Kalk.

Verschiedene Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit wurden z. T. über Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm Kalk finanziert. Ziel eines Sanierungsprogrammes müsste es grundsätzlich sein, langfristig neue Strukturen aufzubauen (Nachhaltigkeit). Diese nachhaltige Entwicklung scheint sich in der Kinder und Jugendarbeit auf Grund vielfältiger Kürzungen nicht zu verwirklichen.

Die entstehende Abenteuerhalle Kalk (auch hier ist die nachhaltige Finanzierung noch nicht gesichert) ist ein gesamtstädtisches und sehr spezielles Angebot für Kinder und Jugendliche. Eine betreuende und beratende Arbeit speziell für Kalker Kinder und Jugendliche wird die Abenteuerhalle Kalk nicht leisten können.

Die Finanzierung verschiedener Angebote des Kinderschutzbundes, z.B. schulische, sprachliche und soziale Einzelförderung, pädagogische Kinder- und Jugendgruppen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche in den Ferien, Elternarbeit, Eltern-Kind-Gruppe, psychosoziale Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund und Hausaufgabenhilfe wird mit dem Ende des Sanierungsprogramms auslaufen. Damit würde dem Stadtteil ein wichtiges Angebot für ein sehr schwieriges und betreuungsbedürftiges Klientel entfallen.

Die speziell aus dem Sanierungsprogramm finanzierte Jugendarbeit im Pavillon ist für die Zukunft nicht gesichert, abgesehen davon, dass der Pavillon derzeit nicht aufgebaut ist und nicht zur Verfügung steht. Neben dem Jugendzentrum Gremberg stehen damit nur sehr wenige Angebote der offenen Jugendarbeit zur Verfügung. Auch die offene Tür der ev. Kirchengemeinde Kalk ist auf ein nur sehr schwaches finanzielles Fundament gebaut.

Nach Ansicht der FDP benötigt der Stadtteil Kalk mit seinen vielfältigen sozialen Herausforderungen und Spannungen eine Perspektive, wie und in welchem Umfang Kinder- und Jugendarbeit angeboten werden soll. Nach dem Auslaufen des Sanierungsprogramms sollte aus Sicht der FDP eine nachhaltige Entwicklung auch im Bereich sozialer Strukturen geschaffen sein.

Deshalb bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:

1. Welche Angebote für Kinder- und Jugendliche werden im Stadtteil Kalk derzeit bereit gehalten? Wie werden diese bisher finanziert? Welche finanziellen Kürzungen sind in den nächsten Jahren zu erwarten?

2. Welche jugendpflegerische Perspektive hat Kalk? Welche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sollen aus Sicht der Verwaltung in den nächsten Jahren gesichert oder ausgebaut werden?

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