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30.10.2016

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Verlegung des Fernbusbahnhofs an Flughafen jährt sich

Reinhard Houben, MdR
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Houben: Proteste gegen Verlegung halten unvermindert an
Die Verlegung des Fernbusbahnhofs an den Flughafen Köln/Bonn jährt sich nun. Dieser hat im Oktober 2015 dort seinen Betrieb aufgenommen. Er ersetzte entsprechend eines Beschlusses des Stadtrates von SPD, CDU und Grünen die bisherigen Haltepunkte am Breslauer Platz und an der Gummersbacher Straße. Mehrere Fernbusbetreiber und die FDP-Fraktion hatten versucht, diese Maßnahme durch politische Initiativen zu verhindern - ohne Erfolg. Der Protest der Fernbusnutzerinnen und -nutzer hält jedoch ungebrochen an. Hierzu erklärt Reinhard Houben, Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion:

„Die FDP kritisiert auch weiterhin die Verlegung des Fernbusbahnhofs an den Flughafen. Diese Maßnahme wurde mit der Brechstange zu Lasten der Fahrgäste der Fernbuslinien durchgesetzt. Köln ist die einzige europäische Großstadt, die sich vom Fernbusnetz abgekoppelt hat. Dagegen richtet sich der massive Protest der Nutzerinnen und Nutzer. Seit Verlegung des Fernbusbahnhofs an den Flughafen Köln/Bonn haben sie per Email bei den Ratsfraktionen protestiert. Alleine die FDP-Fraktion hat bis heute über 1.300 Protest-Emails bekommen und positiv beantwortet.

Wie die Entwicklung zeigt, stellt der Fernbus besonders für junge Menschen eine interessante und kostengünstige Alternative zu Auto, Bahn oder Flugzeug dar und ermöglicht ihnen zusätzliche Mobilität. Köln hat sich mit seinem Angebot an Fernbusverbindungen zum Fernbuskreuz entwickelt und mit dem Busbahnhof am Breslauer Platz bot die Stadt eine hervorragende Infrastruktur für den die Region betreffenden Ziel- und Quellverkehr. Es war daher töricht und fahrlässig, den Standortvorteil der zentralen Umschlagstelle für das Fernbuskreuz Köln und die Fahrgäste ohne Not aufzugeben.

Diese Kritik nehmen die Beschwerdeführerinnen und -führer auf. Sie haben kein Verständnis, dass Reisende von und nach Köln gezwungen werden, Bushaltestellen weit außerhalb der Stadt entweder am Flughafen oder anderswo zu nutzen. Dies erschwert Nutzerinnen und Nutzern eines sozialverträglichen und ökologischen Verkehrsmittels die Reise erheblich. Nicht nur Köln koppelt sich vom Fernbuslinienverkehr ab, sondern auch für Reisende aus entfernten und ländlichen Regionen ist Köln kein attraktives Ziel mehr.

Die FDP-Fraktion hatte immer wieder auf die Nachteile einer Verlagerung an den Flughafen hingewiesen und mit politischen Initiativen in den maßgeblichen Ratsausschüssen und im Rat der Stadt Köln versucht, eine vernünftige Lösung zu schaffen. Wir werden in der Frage weiter aktiv bleiben, um Köln wieder als Fernbusziel attraktiv zu machen, bevor die Fahrgäste sich weiter mit den Füßen gegen Köln entscheiden.“

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