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14.09.2017

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP ist empört über Bühnen-Gutachten

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Wackerhagen: Ausblendung der Leitungsebene ist Unverschämtheit
Das vorgestellte Gutachten zu den Störungen des Projektes Sanierung der Bühnen Köln ist unzureichend. Aufklärung zur Verantwortung für die Havarie dieses Bauprojektes wird nicht geleistet. Im Gegenteil: Die Leitungsebene und ihre Beteiligung an der Führung des Projektes wird systematisch ausgeblendet.

Das Gutachten beschränkt sich auf die Erläuterung der verschiedenen Probleme in der Planungs- und Baupraxis (Planungsdefizite, Objektüberwachung u.ä.). Diese Probleme in der Durchführung sind allerdings inzwischen gut bekannt und bereits diskutiert. Insofern bietet das Gutachten lediglich eine Zusammenfassung bekannter Defizite.

Allerdings ist es der erklärte politische Wille, Aufklärung über die Verantwortlichkeit für diese erschreckenden Fehlleistungen zu erhalten. Die FDP-Fraktion möchte wissen, wie es passieren konnte, dass all die hier nochmals aufgezählten, gravierenden Fehlentwicklungen in der Leitungsebene nicht erkannt wurden bzw. nicht darauf reagiert wurde. Wie konnte es der Führung verborgen bleiben, dass die Baustelle vollkommen havariert?

Das Ausmaß dieser Havarie ist heute im Gebäude zu besichtigen und muss weit im Vorfeld der viel zu späten Absage des Eröffnungstermins gut erkennbar gewesen sein. Diese Wahrnehmungsschwäche bzw. -verweigerung muss im Zentrum jeder ernsthaften Aufklärung der Vorgänge stehen. Das nun vorgelegte Gutachten blendet diese Fragen mutwillig aus.

Dies zeichnete sich schon bei Vorstellung des Untersuchungsdesign ab. Dort wurde festgelegt, dass Interviews mit den Projektbeteiligten geführt werden sollten, allerdings wurden davon die Entscheider im Bauherrn-jour-fix ausgeschlossen. Weder die beteiligten Dezernenten, noch die Betriebsleiter der Bühnen und der Gebäudewirtschaft sollten befragt werden. Dies wurde damals von Lorenz Deutsch, Mitglied im Betriebsausschuss der Bühnen für die FDP-Ratsfraktion, kritisch angemerkt. Seine Nachfrage zur Begründung für diese eigenartige Ausblendung der Führungsebene blieb bis heute unbeantwortet.

Dr. Ulrich Wackerhagen, Kulturpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Rat der Stadt Köln, erklärt dazu: "Dieses Gutachten trägt zur Klärung der Verantwortung für dieses Desaster nichts bei. Die Ausblendung dieser Frage ist eine Unverschämtheit. Wir werden diese Frage aber weiter verfolgen. Dazu wird die Beauftragung unbeteiligter Fachleute notwendig sein."


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