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10.02.2018

FDP-Kreisverband Köln

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„Dixiklocity“

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„…oder so“ – die Kolumne von Maren Friedlaender
Köln wurde umbenannt: in Dixiklocity. Oder war es Toitoitown? Dixiklos und Toitois allüberall – der Rest der Stadt ist eingehaust: U-Bahn-Stationen, Bahnschienen, Skulpturen. Die Vandalen kommen oder was? Mit all den Vorbereitungen, inklusive Polizeiaufgebot, Streetworkern für jecke Jugendliche und Beratungsmobil für Frauen in Not, signalisiert die Stadt: Wir sind auf alles gefasst. Auch das habe ich noch nie erlebt: Kölner Bürger, die gegen die Auswüchse des Karnevals protestieren. Das Maß scheint voll zu sein.

700 Dixiklos – fein! Aber an Weiberfastnacht habe ich doch selbst erlebt, wie vier Männer an einer Hausmauer Aufstellung nahmen und auf zackig gebrülltes Kommando hin showpinkelten. Das war Kult. Das war Spaß. Pinkeln öffentlich zelebriert. Das Dixiklo hätte daneben stehen können. Leute, pinkelt sie nur weg, unsere Stadt – vielleicht können wir auf den Resten etwas Neues aufbauen.
Ja, Frau Reker hat Recht: Der Karneval artet an vielen Ecken zum allgemeinen Besäufnis aus. Köln lockt das entsprechende Publikum an. Das Image ist im Eimer. Gruselartikel in der überregionalen Presse. Was ist aus der einstigen Kulturstadt bloß geworden? Ich lebe lange genug hier, um mich an die Stadt der Museen, des Tanzes, der Musik zu erinnern. Auch daran, dass der Karneval ein Volksfest war, überwiegend für die Bürger der Stadt und vor allem ein Fest.

Ja, Frau Reker, Sie haben Recht – und nun? Winston Churchill hat gesagt: „Fear is a reaction. Courage is a decision.“ Wo bleibt die decision? Wir brauchen ein Konzept, Entschlossenheit und Courage, damit aus Dixiklocity wieder eine liebenswerte Stadt der Kultur und der Feste wird, in der „Weniger Wildpinkler“ nicht schon als gute Nachricht reicht.

Aber warum soll es Köln besser gehen als dem Rest des Landes? Merkel wurstelt weiter. Der „Nie-und–nimmer-mit-Merkel-Schulz“ wird uns ans Ausland verkaufen. Frau Klöckner bekommt für besondere Verdienste im Talkshowplappern ein Ministeramt. Scholz, das anerkannte Finanzgenie aus der Hansestadt, wird deutscher Schatzmeister. Altmaier darf’s mal mit Wirtschaft versuchen. Bundeswehrzersetzungsmaschine von der Leyen richtet weiter Kitas für Soldaten ein. „Jetzt-gibt-es-auf-die-Fresse-Nahles“ wird SPD-Parteivorsitzende. Und wo ist eigentlich unser Bundespräsident? In einen Schweigeorden eingetreten? Toitoideutschland.

Ceterum censeo: Merkel muss weg!

Maren Friedlaender

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