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02.03.2018

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressemeldung

Kaspar: Will der Stadt Köln etwas zurückgeben

Gerd Kaspar, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
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Gerd Kaspar, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Gerd Kaspar, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
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Gerd Kaspar, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
FDP-Bezirksvertreter im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger
Herr Kaspar, Sie ersetzen Wolfram Rother als Mitglied der FDP-Fraktion. Warum sind Sie Mitglied dieser Partei?

Als erstes war es für mich wichtig, mich in Köln für Köln ehrenamtlich zu engagieren, der Stadt also etwas zurückzugeben dafür, dass sie mir persönlich und beruflich seit 1985 eine Heimat gibt. Warum die FDP? Meine Einstellung zum Leben finde ich in der FDP am besten wieder: Ich möchte selbst in meinem Leben Regie führen, im Bewusstsein meiner Verantwortung und mit Freude an meiner Freiheit.


Warum haben Sie sich dafür entschieden, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal zu werden?

„Et kütt wie et kütt“: Mein Vorgänger Wolfram Rother ist aus Köln weggezogen. Und die auf der Bezirksliste vor mir stehende Katja Hoyer hat auf Grund ihres Ratsmandats verzichtet. Die Reihe war also an mir. Jetzt will ich das Beste daraus machen.

Was möchten Sie erreichen und im Stadtbezirk Lindenthal verändern?

Ich möchte, dass der Bezirk auch dann noch hohe Lebensqualität bietet, wenn der Bevölkerungszuwachs so eintritt wie vorhergesagt. Diese Herausforderung ist enorm und betrifft alle Bereiche des persönlichen und öffentlichen Lebens. Für Familien mit Kindern benötigen wir dringend mehr Plätze in Kindertagesstätten, Schulen, im Offenen Ganztag, Hauptverkehrsstraßen müssen ertüchtigt werden, um die Wohnviertel zu entlasten, Neubaugebiete, insbesondere Widdersdorf, müssen besser an den Öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen werden.

Was stört Sie im Stadtbezirk Lindenthal am meisten?

Das Schulzentrum Weiden ist noch immer nicht saniert. Das sollte schon vor Jahren geschehen. Die Verlagerung des Großmarktes nach Marsdorf wird zu noch mehr Verkehrsbelastung für angrenzende Stadtteile wie Junkersdorf führen. Die Sperrung der Zülpicher Straße halte ich für falsch, weil sie zu Ausweichverkehr und Mehrbelastung der angrenzenden Straßen führt. Eine Neuordnung der Zülpicher Straße im Sinne des „shared space“-Konzepts, durch das alle Verkehrsteilteilnehmer die Straße gleichberechtigt nutzen, halte ich für sinnvoller. Ebenso stört mich die restriktive Handhabung bei Sonntagsöffnungen. Damit macht man es dem örtlichen Einzelhandel noch schwerer zu überleben.

Die Fragen stellte Susanne Esch im Kölner Stadt-Anzeiger.

Hier erfahren Sie mehr zu Gerd Kaspar.

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