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22.03.2018

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP stärkt Spieleindustrie mit Cologne Game Haus

Spieleentwickler bei der Arbeit
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Klein: Gaming-Szene erhält eigenen Hotspot
Der Wirtschaftsausschuss der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 19. März 2018 über die Einrichtung eines Cologne Game Haus entschieden und schafft damit für die Gaming-Szene einen eigenen Hotspot. Claudia Klein, Wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, erklärt hierzu:

„Die Gaming-Szene in Köln vernetzt sich erfolgreich weiter und wird im Frühjahr zwei Etagen in einem Bürohaus in Deutz belegen - kurz vor dem 10-jährigen Bestehen der Gamescom in Köln. Damit wird Köln zu einem Hotspot für die Spieleindustrie.

Der Wirtschaftsausschuss der Stadt Köln hat nun in seiner gestrigen Sitzung die Gelder für eine Anschubfinanzierung freigegeben, die auf Initiative der FDP in den Haushalt eingestellt worden waren. Basis war dabei die selbst organisierte Vernetzung der Szene in zahlreichen Veranstaltungen und Workshops - was bislang fehlte, war ein gut sichtbarer zentraler Ort der Spieleindustrie und ihrer Experten.

Ziel ist es ganz klar, die Gaming-Szene weiter zu stärken und Köln als Zentrum für diese wichtige Schlüsseltechnologie in Europa zu positionieren. Gaming ist heute mehr als digitale Spiele auf Konsolen oder PC. Ein stark wachsender Markt sind beispielsweise Mobile Gaming und Apps auf Smartphones.

Darüber hinaus steckt eine ausgeklügelte digitale Technik hinter den Produkten - die Spezialisten der Szene treiben die Virtual Reality-Technologie voran, die mittlerweile auch in der Digitalisierung von Industrieprozessen eingesetzt wird, beispielsweise mit der Nutzung von 3D-Brillen bei Wartungsarbeiten. Insgesamt liegt der Umsatz der Spieleindustrie jährlich bei 3 Mrd. Euro mit eindrucksvollen Wachstumsraten von rund 11 Prozent.

Schon heute hat Köln eine gut funktionierende Szene mit einem breiten Portfolio aus Startups und etablierten Spiele-Herstellern. Die gilt es nun weiter zu vernetzen und sichtbar zu machen. In dem Cologne Game Haus können sich weitere Startups kostengünstig ansiedeln und ihre Ideen erproben; Coworking-Flächen fördern den Know-How Austausch und ermöglichen Events und Workshops auch mit internationalen Experten.

Dabei kann Köln auch auf eine durchgehende Wertschöpfungskette zurückgreifen, die einzigartig in Deutschland ist: von zahlreichen privaten und staatlichen Hochschulen mit spezieller Technikausstattung über Gründungsberatungen bis hin zu vielfältigen Startups und großen Herstellern und IT-Unternehmen - und nicht zuletzt der größten Spielemesse in Europa mit einem enormen Vermarktungspotential. Die Experten der Szene werden in Köln ausgebildet und wollen in Köln gründen - das sollten wir nutzen und ihr Know-How in Köln halten.

Wenige Monate vor der Gamescom erhält Köln mit dem Cologne Game Hause nun einen weit sichtbaren Hotspot und wird weitere Startups anziehen und die Vernetzung innerhalb der Spieleindustrie vorantreiben. Darüber hinaus wird es nun auch möglich sein, Seminare und Trainings der Experten für andere Wirtschaftszweige anzubieten und damit digitales Wissen in zahlreiche Unternehmen zu transferieren. Eine Wirtschaftspolitik, die klug in die Vernetzung von jungen und etablieren Unternehmen investiert und Digitalisierung Realität werden lässt.

Meine Vision ist ganz klar, dass Köln eines der digitalen Zentren in Europa wird - und die Voraussetzungen dafür sind sehr gut.“

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