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08.05.2018

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18. Festival “Literatur in den Häusern der Stadt”

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Ulrich Wackerhagen als Gastgeber
Wollten Sie nicht auch schon mal einen Dichter zu Hause begrüßen und zu seiner Lesung alte und neue Freunde einladen? Beim Festival “Literatur in den Häusern der Stadt” ist das das Konzept. In der 18. Auflage, die vom 6. bis 10. Juni stattfindet, laden Kölner andere Kölner zu insgesamt 26 Lesungen ein. Der Vorverkauf hat heute begonnen.

Prominente Namen sind als Autoren und “Vorleser” dabei. Aber auch viele eher Unbekannte. “Das Festival soll vor allem dem Nachwuchs dienen”, erklärt Festival-Leiterin Elisabeth Noss, die das Programm für den Kunstsalon Köln zusammengestellt hat. Zu den Debütanten der deutschen Literatuszene gehört unter anderem der Kölner Gunnar Kaiser, der einen Philosophie-Blog betreibt und jetzt mit “Unter der Haut” seinen ersten Krimi veröffentlicht hat. Aber auch Anne Reinecke (“Leinsee) oder Josefine Rieks (“Serverland”) stellen sich den Literaturfans.

Auch der “moderne Knigge” gehört zum Programm

Zu den bekannten Namen gehören Monika Maron (“Munin oder Chaos im Kopf”) und ZEIT-Redakteur und ZDF-Literaturkritiker (“Die Vorleser”) Ijoma Mangold, der aus seiner seine Autobiografie “Das deutsche Krokodil” liest. Vielleicht nicht vielen bekannt, aber einflussreich ist Enrico Brissa. Der langjährige Protokollchef des Bundestags hat mit “Auf dem Parkett” einen aktuellen Knigge geschrieben.

Es gibt aber auch Altes zu entdecken. Etwa Liebesbriefe wie den von Alain Delon an Romy Schneider, unveröffentlichte Reportagen von Hans Fallada, den Roman “Der Geldkomplex” (erschienen 1916) von Franziska Gräfin zu Reventlow. Dass diese Autoren nicht selbst lessen können ist eine Binse – doch auch die Liste der Vorleser lässt sich sehen. Star ist da sicher Peter Lohmeyer. Er liest auf eigenen Wunsch aus “Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde” von Friedrich Christian Delius – ein Roman über den deutschen Sieg bei der Fußball-WM 1954. Dass auch Musik gut zu Literatur passt, zeigt der Abend mit Rheinland-Gedichten von Guillaume Apollinaire.

Bei schönem Wetter ist Dichtkunst auch im Garten zu hören

Die meisten Lesungen finden in Privatwohnungen statt, die auch mal ein kleines Schlösschen bei Bornheim sein können. Hierhin laden etwa FDP-Kulturpolitiker Dr. Ulrich Wackerhagen und seine Freunde als “Gastgebergemeinschaft” ein: Drei Absolventen der Keller-Schauspielschule lesen Briefe von Prominenten. Bei schönem Wetter kann eine Lesung auch in den Garten verlegt werden.

Aber auch Büro- und Geschäftsräume sind Veranstaltungsorte. Erstmals dabei ist die Synagoge in der Roonstraße, hier ist Michel Bergmann mit “Weinhebers Koffer” zu Gast. Schon zum zweiten Mal Gastgeber ist das Winterquartier des Circus’ Roncalli. Und dass Enrico Brissa sein Buch in einem Geschäft für Bodenbeläge (Ten Eikelder) vorstellt ist von heiterem Reiz. Ebenso, dass der Schmetterlingsfan Peter Henning von seiner Liebe in der “Wildkräuterei” erzählt.

Parallel zum Kölner Festival hat Elisabeth Noss auch “Literatur in den Häusern” von Bonn (12 Lesungen) und Hamburg (16) organisiert. Auch andere Städte wie Berlin oder Wiesbaden waren schon einmal dabei – doch das übersteigt aktuell die personellen Kapazitäten des Kunstsalons. Eine “Lizenz” für diese Art Literatur-Festival will man allerdings nicht vergeben. Man bleibt lieber die stille und intime Schwester der lautstarken Lit.Cologne: Je nach Veranstaltungsort gibt es nur 30 bis 100 Plätze.

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