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24.11.2018

FDP-Kreisverband Köln

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„Von Odysseen und Wieselworten“

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Zuerst die guten Nachrichten: Seit dieser Woche im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen, die Ausstellung „Es war einmal – 300 Jahre US-amerikanische Kunst“ – Grandios! Und es eröffnete die Cologne Fine Art. Die Messe wird immer schöner. Edle Kojen mit einer guten Mischung aus moderner Kunst und hochwertigen Antiquitäten, das Alte gekonnt dem Modernen und Zeitgenössischen gegenübergestellt.

Wer sich an die nach Suppeneintopf riechenden Imbissstände der ersten Art-Messen erinnert, wird umso mehr Freude an den schicken Restaurants in Halle 11 haben. Großes Lob für die Champagner-Bar von Perrier-Jouet im bunten Dschungel. Ein wenig Weltstadtflair!

Und warum waren die Besucher der Vernissage trotzdem genervt? Talk of the day: Wie sind Sie hierhergekommen? Knacke sauer berichteten die Preview-Gäste von der Anfahrts-Odyssee. Durch die Großbaustellen sind Parkplätze an der Halle 11 weggefallen. Irgendwo in die Pampa, unter die Zoobrücke oder so verschlägt es die Messebesucher. Mit dem Auto in den 4. Stock, wieder ganz runter zum Shuttle-Bus. Der wartete, bis er die Gäste als Sardinen-Pack zum COFA-Eingang transportieren konnte. Anreisestress pur, insbesondere für Ältere und Rollatorenfahrer. Muss das sein?

Irgendeinen Wermutstropfen schenkt Köln seinen Bürgern und Besuchern immer ein. Auch unser derzeitiger NRW-Ministerpräsidenten zeigte sich diese Woche irritiert von unserer Stadt. Er verließ seinen Düsseldorfer Amtssitz, um als Gast des Kölner Presseclubs Rede und Antwort zu stehen. Auf die Frage, ob er denn ab und zu mal bei Kölner CDU-Kollegen anrufe, um zu erfahren, ob sie einen eigenen Kandidaten für die nächste Oberbürgermeisterwahl aufstellten, wehrte Laschet spontan ab: „Um Gottes Willen, in jeder NRW-Stadt würde ich anrufen, aber nicht in Köln.“ Hä – wie dürfen wir das verstehen?

Ansonsten paddelte der Ministerpräsident im Interview eher im Ungefähren. Übrigens: Gerade habe ich einen neuen Begriff gelernt: „Wieselwort“ - immer, wenn man versucht, nach Details zu greifen, ist die Vokabel schon wieder weg. In dem Sinne würde ich behaupten: Armin Laschet ist der Meister der Wieselworte oder so …

Maren Friedlaender

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