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15.12.2018

FDP-Kreisverband Köln

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„Heino 80.0 reloaded“

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„…oder so“ – die Kolumne von Maren Friedlaender
Sie säumten meinen Weg. Ja, auch Heino. Im Grunde sah er schon immer so aus wie heute. Alterslos. Selbst wenn Dieter Bohlen ihn zuletzt „Onkel Heino“ nannte. Der Onkel war schon immer da, immer nah. Wie Roberto Blanco und Max Greger, Kulenkampffs „EWG“, Dieter Thomas Heck und Willy Millowitsch. Nicht zu vergessen in der Silvestershow die Jacob Sisters mit ihren süßen Hündis. Und natürlich Walter Scheel – hoch auf dem gelben Wagen.

Was will ich denn nun sagen? Es ist Weihnachtszeit. Bevor Karstadt, Primark und Kik Kassensturz machen, dräut uns noch eine hektische und einkaufsreiche Woche. Amazon bietet mir als Last-minute-Kauf das Chiller-Kissen an. Steht „Chiller“ drauf, ob es auch drin ist – wer weiß? Weihnachtsfeiern mit Kollegen drohen. Grußkarten stapeln sich im Mülleimer. Hat Onkel Willi eine Karte bekommen? Aus Versehen zwei?

Heino, ja, Weihnachtslieder hat er auch gesungen. 80 Jahre Heino. Bad Münstereifel und Haselnusstorte. Kindheitserinnerungen. Knarzende Lederjacke, Blondschopf und Sonnenbrille. Gehört er nicht irgendwie zu dem, was mit Leitkultur gemeint ist? Mit „t“, nicht mit „d“. Heino, die rote Linie zwischen Bewahrer und Revoluzzer. Wer Heino abspielt, der ist Heimat, konservativ, rechts. Wer „Feine Sahne Fischfilet“ hört, der ist links. Alles ganz einfach. Wirklich? Und Max Greger? James Last? Hörte damals, also im Holozän der Bundesrepublik, das ganze Land. Alle rechts? Alle konservativ?

Irgendwie gehört er dazu, der Heino. So wie die durchsichtige Bluse von Vivi Bach. Auch Heintje bleibt im kollektiven Gedächtnis. Wie Johnny Hallyday selig in Frankreich. Den kannte außer bebrillten Übersetzern des Rolandsliedes in Deutschland niemand. Und an der Rhone und Loire, an der Seine und Somme jedes Kind. So ist es eben. „In Vielfalt geeint“ – wie das Motto der Europäischen Union. Oder ist der Kontinent in Trauer und Verwirrung geeint, wie Gabor Steingart in seinem Morning Briefing schrieb. Zum Glück steigt wenigstens der Rhein wieder oder so…

Maren Friedlaender

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