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07.01.2019

FDP-Landtagsfraktion NRW

Pressemitteilung

Auftakt der Landesinitiative „Natur und Schule“

Yvonne Gebauer, MdL
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Gebauer: Zu bester Bildung gehören auch vielfältige Kooperationen
„Natur und Schule“ ist ab sofort eine neue Bildungspartnerschaft, die Schulen in Nordrhein-Westfalen zu Kooperationen mit außerschulischen Partnern rund um naturwissenschaftliche Themen einlädt. Zum Auftakt der neuen Initiative im Rahmen des Angebots „Bildungspartner NRW“ machten Schulministerin Yvonne Gebauer und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser darauf aufmerksam, dass Einrichtungen der Umweltbildung wie Naturparke oder Lernbauernhöfe spannende und lehrreiche Partner für Schulen sein können. Die neue Bildungspartnerschaft unterstützt damit die weitere Umsetzung der Landesstrategie „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016–2020)“.

Ministerin Yvonne Gebauer: „Zu bester Bildung gehören auch vielfältige Kooperationen zwischen Schulen und ihren Bildungspartnern. Außerschulisches Lernen eröffnet Schülerinnen und Schülern andere Erfahrungsräume und vertieft den Fachunterricht. Die neue Initiative ‚Natur und Schule‘ trägt dazu bei, Interesse und Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen zu wecken und naturkundliche Fähigkeiten zu vermitteln.“

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte die besonderen Potenziale der Bildungspartnerschaften: „Umweltbildung ist ohne das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung inzwischen kaum denkbar. Deshalb sind Einrichtungen der Umweltbildung wichtige Partner von Schule zur Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).“ Durch die Bereitstellung von Fördermitteln des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen solle in den nächsten Jahren schrittweise ein landesweites Netzwerk außerschulischer Lernorte der Umweltbildung aufgebaut und die Qualitätsentwicklung in außerschulischen Bildungseinrichtungen durch die landesweit eingeführte BNE-Zertifizierung NRW weiterverfolgt werden.

Klaus Hebborn, Beigeordneter und Dezernatsleiter für Bildung, Kultur und Sport des Städtetages Nordrhein-Westfalen, erinnerte an die gemeinsame Verantwortung von Landesregierung und Kommunen für die Bildung: „Mit Bildungspartner NRW haben Land, Städte, Kreise und Gemeinden ein bundesweit beispielgebendes Modell für die Verzahnung schulischer und außerschulischer Lernangebote geschaffen.“ Die mittlerweile mehr als 1600 registrierten Bildungspartnerschaften unter der Dachmarke Bildungspartner NRW seien ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie Angebote des Landes und der Kommunen einander wirkungsvoll ergänzen. Sie zeigten überdies, dass Bildung mehr ist als Schule. Wichtige Schlüsselkompetenzen für schulischen und beruflichen Erfolg und Teilhabe an der Gesellschaft können in den Bildungseinrichtungen erweitert und vertieft werden.

In einer gemeinsamen Erklärung hatten sich das Land und die kommunalen Spitzenverbände im Herbst 2018 darauf verständigt, im Rahmen der landesweiten Initiative „Bildungspartner NRW – Natur und Schule“ gemeinsam zukünftig auch die systematische Zusammenarbeit von Schulen und Einrichtungen der naturwissenschaftlichen Bildung und der Umweltbildung zu fördern. Die Einrichtungen leisten mit ihren Lernangeboten einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und naturwissenschaftlichen Bildung.

Zentrale Unterstützung beim Aufbau gewinnbringender Kooperationen erhalten Schulen und Einrichtungen durch die Geschäftsstelle Bildungspartner NRW, einem gemeinsamen Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe und der kommunalen Spitzenverbände des Landes Nordrhein-Westfalen. Zu dem Netzwerk der Bildungspartner zählen bereits Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten, Medienzentren, Museen, Musikschulen, Sportvereine und Volkshochschulen. Ziel ist die Förderung der Bildungschancen aller Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und kulturellen Prägung.

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