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26.01.2019

FDP-Kreisverband Köln

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"Dasselbe in Grün"

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„…oder so“ – Die Kolumne von Maren Friedlaender
Um mal ganz vorn anzufangen: Metropolregion Rheinland – wer braucht denn diesen geografischen Bankert von Kleve über Mettmann bis Euskirchen? Schaut man sich die Absichtserklärungen dieses merkwürdigen Konstrukts an, staunt der geneigte Leser über hehre Worte, große Pläne. Es geht um alles: Städtewachstum, Infrastruktur, Zusammenarbeit der Unis, um Standortmarketing, Wohnungsbau, Tourismus und Kultur. Alles "auf Augenhöhe" - also Kleve schaut Köln in die Augen und Euskichen Düsseldorf. Alles für einen Etat von ca. 1 Mio. €.

Ist so ein Verein erst einmal aus der Taufe gehoben, wurschteln, nach meiner Erfahrung, die Beteiligten wieder still allein vor sich hin. Noch einmal: Wer also braucht die Metropolregion Rheinland? Ach ja, die Parteien, weil sie in solche Gebilde verdiente oder unliebsame Mitglieder abschieben oder befördern können. Je nach Sichtweise. Qualifikationen? – Egal! Wenn es daran fehlt, muss die Allzweckwaffe her. Sie/er ist gut vernetzt, heißt es dann. Eine andere Bezeichnung für Politiker oder Klüngel oder so…

Immerhin: Kirsten Jahn ist Diplom-Geografin – das wird ihr helfen, sich in der Metropolregion zurecht zu finden. Sie wird lernen, dass man nicht alles mit dem Fahrrad erledigen kann, dass die Bahn meist verspätet ihr Ziel erreicht und dass man auf den Autobahnen während einer Fahrt von Köln nach Düsseldorf noch easy einen bunten Schal stricken kann - mit Troddeln.

Nach der Börschel-Affäre nun also das Jahn-Komplott – dasselbe in Grün. Hatte Frau Jahn nach der grünen Beteiligung an der Börschel-Affäre noch reumütig bekannt: „Wir haben einen großen Fehler gemacht, wir haben unseren Kompass verloren“, hat sie nun nicht nur den Kompass verloren, sondern auch noch die Armbanduhr, die ihr sagen würde: Für den Wähler schlägt‘s gerade 13.

Einer der ersten, der sich in der Jahn-Affäre zu Wort meldete, war übrigens SPD-Chef Jochen Ott. Lautstark wetterte er gegen „Klüngelpolitik“ und „Personalgeschacher“. Ja mei, geht denn in dieser Stadt flächendeckend der Amnesievirus um oder hat sich Ott noch nicht von seinem Silvesterkater erholt? Der Wähler wendet sich angewidert ab. Das ist die Gefahr oder so …

Maren Friedlaender

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