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05.05.2014

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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FDP kritisiert geplante Windräder in Köln

Reinhard Houben, MdR
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Houben: Energiewende zu Lasten der Menschen im Kölner Norden
Anfang 2014 rechneten die Stadtentwässerungsbetriebe, dass sich 125- bzw. 150-Meter hohe Windkraftanlagen eines indischen Herstellers auf ihrem Gelände des Klärwerkes in Langel im Kölner Norden lohnen könnten. Dann will die große Koalition etwas an den Spielregeln ändern und angeblich lohnt es sich heute, kurz vor der KölnWahl, dann doch nicht. Je nach Lobbyarbeit kann es sich danach auch wieder lohnen.

Die Rotoren würden eine Fläche von 10.000 Quadratmetern abdecken und an den Spitzen mit bis zu 270 Stundenkilometern durch die Luft pfeifen – ungefähr 300 Meter vom Ortsrand Langel entfernt. Das ist nach dem Erlass des grünen Landesumweltministers völlig legal und sogar gewollt. Wenn es nach der rot-grünen Landesregierung geht, dann soll es auch nicht bei einer Anlage im Kölner Norden bleiben.

Auf eine Wirtschaftlichkeitsrechnung können sich die Menschen im Kölner Norden nicht verlassen, wenn sie keinen Riesenpropeller vor dem Haus haben wollen. „Die Grünen fordern in ihrem Kommunalwahlprogramm den Bau von Windkraftanlagen in Köln“, so Reinhard Houben, Wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Ratsfraktion. Die Umsetzung dieser Forderung werde nun bereits vorbereitet.

Houben weiter: „Die Grünen wollen den Kölner Norden weiter belasten. Die FDP will den Menschen in Langel und ganz Köln die Lärmbelastung – auch mit Infraschall – und den Wechselschatten ersparen. Der Raum für Stadtentwicklung und z.B. Wohnungsbau innerhalb der Stadtgrenzen der Stadt Köln ist so wertvoll, dass er nicht leichtfertig für ideologisch gewollte Nutzungen blockiert werden darf.“

Die FDP unterstützt die Windenergie. Die Liberalen haben allen Investitionen der RheinEnergie in Windkraftanlagen zugestimmt, weil die an sinnvollen Standorten stehen. „Aber wenn Windkraft Wohnungen und Lebensqualität verhindert, dann schaden sie auch der Umwelt mehr als sie je nutzen können“, meint Houben, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Kölner Stadtrates ist.


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