"Köln hat Probleme auf Wohnungsmarkt verschlafen"

Anfrage der FDP-Fraktion

19.09.2019 Anfragen FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

die FDP-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 19. September 2019 zu setzen:

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat am 26. August eine Studie mit dem Titel „Mangelware Wohnraum“ in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung vorgestellt, die vom Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) gefördert wurde. Demnach ist das Problem in anderen deutschen Metropolen früher erkannt und einer Lösung nähergebracht worden.

Medienberichten zufolge wurde namentlich die Stadt Köln auf der Pressekonferenz scharf kritisiert: „Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt seien inzwischen in der Lage, ihren Bedarf nach und nach zu decken, sagte der Immobilienexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Michael Voigtländer. Dort dürfte sich der Wohnungsmarkt im nächsten Jahrzehnt entspannen. Was für Mieter bedeuten würde: Mietsteigerungen nur noch in Höhe der allgemeinen Teuerung und nicht mehr um 5, 6 oder 7 Prozent im Jahr. Köln dagegen habe die Probleme auf dem Wohnungsmarkt "mehr oder weniger verschlafen", kritisierte Voigtländer.“ (tagesschau.de)

Die FDP-Fraktion fragt deshalb:

  1. Wie bewertet die Verwaltung die Ergebnisse der Studie „Mangelware Wohnraum“?
  2. Wir beurteilt die Verwaltung den Vorwurf, die Probleme auf dem Wohnungsmarkt mehr oder weniger verschlafen zu haben?
  3. Was haben Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt in den letzten Jahren anders gemacht als Köln, wie bewertet die Verwaltung diese anderen Vorgehensweisen und inwieweit beeinflussen die dortigen besseren Ergebnisse das städtische Handeln?
  4. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung ergriffen oder will sie ergreifen, um die allgemeine Bautätigkeit in Köln anzukurbeln?
  5. Wann ist damit zu rechnen, dass auch in Köln wieder Mietsteigerungen nur noch in Höhe der allgemeinen Teuerung erreicht werden?

 

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Ulrich Breite, MdR

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