Dieser Termin ist öffentlich.

21.11.2019 17:50 Uhr

Jüdisches Leben in NRW

Friedrich Naumann Stiftung

Antisemitismus ist wieder auf dem Vormarsch. Laut einer Umfrage der EU-Grundrechteagentur fühlen sich Juden in Deutschland wesentlich häufiger antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt als in anderen EU-Staaten. Der Studie zufolge verzichten rund 75 Prozent der Befragten in Deutschland auf das Tragen jüdischer Symbole wie etwa der Kippa in der Öffentlichkeit, teilweise aus Angst, angefeindet zu werden. Für Liberale wie Nordrhein-Westfalens erste Antisemitismus-Beauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist dieser Zustand „unerträglich“.

Wie steht es um das alltägliche jüdische Leben in Nordrhein-Westfalen? Während einer Besichtigung der Kölner Synagoge erfahren wir Wissenswertes über jüdische Riten und Gebräuche und das jüdische Leben in NRW. Wir diskutieren, wie hoch Kölner Juden die Gefahren für ihre Gemeindemitglieder einschätzen und was gegen Antisemitismus und aufflammenden Rechtspopulismus getan werden kann.

Zögern Sie nicht sich anzumelden, es gibt nur noch ein paar Restplätze!

Veranstaltungsort:

Synagoge Köln
Roonstr. 50
50674 Köln

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