Dieser Termin ist öffentlich.

28.11.2020 10:30 Uhr12:00 Uhr

Webtalk: (K)Eine Chance für Afghanistan?

Friedrich Naumann Stiftung

Friedensprozess und Entwicklung Afghanistans auf dem Prüfstand

Steht Afghanistan am Scheideweg? Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika mit den Taliban Ende Februar 2020 ein Abkommen geschlossen haben, stehen für die US-Amerikaner die Zeichen auf Abzug. Bis Ende April 2021 sollen laut dem Abkommen alle US-amerikanischen Soldaten, Verbündeten und zivile Vertragspartner abgezogen sein. Die Truppen wurde bereits reduziert. Ein vorzeitiger Abzug bis Weihnachten wurde von Präsident Trump angekündigt. Nach zähen Vorbereitungen verhandelt auch die afghanische Regierung mit den Taliban. Gibt es am Ende ein Friedensabkommen, ja eine Chance für Afghanistan oder eher nicht? Was wird dieses Friedensabkommen enthalten? Frauenrechte seien nicht verhandelbar, erklärte die westlichen Partner der afghanischen Regierung. Die Taliban 2020 seien zudem nicht die Taliban des Jahres 2001. Können also die Taliban ohne einen Verlust im Bereich der Menschen- und Bürgerrechte an der Regierung beteiligt werden? Welchen Stempel wollen sie dem Land, das sich nun seit über 40 Jahren im Krieg befindet, tatsächlich aufdrücken? Wie ist zudem der fast 20-jährige Einsatz der NATO und ihrer Partner zu bewerten? War alles umsonst, auch die Opfer, das Bundeswehrsoldaten in ihrem Einsatz dort erbrachten, die entweder tot oder schwer an Leib und/oder Seele verwundet zurückkehrten?
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit unseren Gästen; Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdB und Ben Göken, Cap Anamour/Deutsche Notärzte e.V. Geschäftsführung.
Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Alle weiteren Details finden Sie unter dem unten stehenden Anmeldelink. Sie erhalten mit Ihrer Bestätigung den dazugehörigen Link. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Veranstaltungsort:

digtal

Feedback geben