Dieser Termin ist öffentlich.

17.09.2020 20:00 Uhr21:15 Uhr

Zeitenwende in Belarus - Das europäische Nachbarland in der Krise

Friedrich Naumann Stiftung

Die massiv gefälschten Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 haben die Republik Belarus unerwartet auf die weltpolitische Bühne katapultiert. Bis dahin fristete die ehemalige Sowjetrepublik als „letzte Diktatur Europas“ eher ein Schattendasein. Noch nie seit seinem Amtsantritt 1994 hat Präsident Lukaschenko so viel Gegenwind erhalten wie heute. Hunderttausende gehen friedlich auf die Straße gegen Gewalt, für die Freilassung der politischen Gefangenen und neue, echte Wahlen. Doch stündlich erreichen uns beunruhigende Nachrichten über Repression, Menschenrechtsverletzungen und Verhaftungen.
Was geschieht gerade an den Grenzen Europas und was kann die Europäische Union, was kann Deutschland tun? Welche Szenarien für die Zukunft von Belarus sind denkbar, welche Rolle spielt Russland? Wohin werden sich die Zeiten wenden? 

Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit Olga Dryndova, Belarus-Expertin, und Beate Apelt, Projektleiterin der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit für die Ukraine und Belarus. Moderiert wird die Diskussion von Karoline Gil.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit leistet mit dieser vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Veranstaltung einen Beitrag dazu, die Ziele der 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Agenda 2030, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, bekannter zu machen.

Wir bitten um Anmeldung über den unten stehenden Link.

Veranstaltungsort:

digital

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