Abbau von Jugendarbeitslosigkeit verbummelt
25.05.2003 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
In neun Monaten keine Ergebnisse
FDP-Ratsfraktion fordert zügig Taten
Am 11. Juli 2002 beauftragte der Ausschuss für Soziales und Senioren als Folge der steigenden Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen und den größer werdenden Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche mit der Stimme der FDP die Verwaltung, ein Modellprojekt zu entwickeln, in dem Bürger arbeitslosen Jugendlichen als Pate bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche mit Hilfe und Erfahrung zur Verfügung stehen können.
Nach Vorlage des Zwischenberichtes der Verwaltung im letzten Ausschuss für Soziales und Senioren und Nachfrage durch den sozialpolitischen Sprecher der liberalen Ratsfraktion, Mark Stephen Pohl, muss leider festgestellt werden, dass innerhalb der letzten 9 ½ Monate bis auf die Gründung eines „Kooperationsverbundes“ mit weiteren „Arbeitskreisebenen“ bisher nichts passiert ist.
Verständnislos dazu der Fraktionsvorsitzende der Kölner FDP-Ratsfraktion, Ralph Sterck: „Das ist ein absolutes Unding. Es stehen täglich mehr und mehr arbeitslose Jugendliche auf der Strasse und die Verwaltung und die beteiligten Institutionen wie der DGB kriegen es innerhalb von über neun Monaten nicht auf die Reihe auch nur ein greifbares Ergebnis zu präsentieren außer die Bildung der üblichen bürokratischen Gremien.“
Völlig unverständlich ist nach Auffassung der FDP noch dazu, dass im Rahmen der Aussprache zu dieser Mitteilung von Seiten der Verwaltung und des Dezernenten Dr. Schulte nicht mal annähernd eine Zeitperspektive für die Umsetzung des Beschlusses vermittelt wurde obwohl durch den Ausschuss bereits klare Vorgaben und Aufgabenstellungen gesetzt worden sind. Hier werde auf dem Rücken der Schwachen der Gesellschaft gebummelt.
„Die Verwaltung und die in dem „Kooperationsverbund“ zusammengeschlossenen Institutionen sind aufgefordert, endlich Ergebnisse zu präsentieren und den Beschluss umzusetzen. Jeder verlorene Tag ist ein verlorener Tag mehr für die Betroffenen und bedeutet mehr Arbeitslosigkeit und weniger Zukunft in Köln!“ sagt dazu abschließend der sozialpolitische Sprecher der Ratsfraktion, Mark Stephen Pohl.
Hier geht es zu weiteren Meldu... und Initiativen der FDP zum Thema Sozialpolitik.





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