Butzweilerhof erhält Friedrich-Jacobs-Preis
04.01.2012 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Die Stiftung Butzweilerhof hat den Friedrich-Jacobs-Preis 2011 der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bekommen. Kurz vor Weihnachten wurde er im historischen Flughafen Butzweilerhof an den Stiftungsvorsitzenden Edgar Mayer und die Kuratoriumsvorsitzende Christel Nickel-Mayer überreicht. Die Auszeichnung wurde 2010 erstmal zum 100. Geburtstags des ehemaligen FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisters der Stadt Köln Dr. Friedrich Jacobs an das Moses Baby-Fenster verliehen.
FDP-Fraktionschef Ralph Sterck erinnerte in seiner Einführung an den vor sieben Jahren verstorbenen liberalen Kommunalpolitiker Jacobs und hob seine Leistungen für Köln und die FDP hervor: „Friedrich Jacobs war liberales Urgestein und hat die Kölner FDP einen Großteil ihrer Geschichte begleitet. Dabei prägte er selbst über drei Jahrzehnte die Kölner Kommunalpolitik.“ Mit dem Preis würde die Erinnerung an diesen Liberalen wach gehalten und dieser sei ein würdiger Namensgeber.
Außerdem hob er die lange Verbindung der FDP-Fraktion mit der Stiftung Butzweilerhof hervor. Immerhin war einer der ersten Anträge, die die aktuelle Fraktion 1999 in den Rat einbrachte, der Stiftung gewidmet. Und aktuell bemühe man sich, die vom Land Nordrhein-Westfalen zugesagten Zuschüsse für die weitere Entwicklung des Butz, wie der Flughafen liebevoll genannt wird, zu sichern. Hierfür weitere Öffentlichkeit zu schaffen, diene auch die Preisverleihung.
Bürgermeister Manfred Wolf erinnerte in seiner Laudatio an die Anfänge der Fliegerei in Köln: „Die zivile Luftfahrt in Köln, bekannt als das Luftkreuz des Westens, begann offiziell mit der Gründung des Flughafens Butzweilerhof im Jahre 1926. Doch bereits im Jahre 1909 wurde hier eine große Zeppelin-Luftschiffhalle errichtet. Es wurden die in Köln hergestellten Luftschiffe getestet. Vom Butz starteten Flugpioniere und zeigten ihr Können. Aber auch die Lufthansa hatte bereits ihren Sitz hier in Köln.“
Christel Nickel-Mayer und Edgar Mayer hätten mit ihrem Engagement und starkem Willen den Butz wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt. Sie hätten die verborgene Schönheit dieses faszinierenden Gebäudes erkannt und mit Hilfe von Stiftern, Architekten und Ingenieuren wieder zum Vorschein gebracht. „Möge der Friedrich-Jacobs-Preis Sie und Ihre zahlreichen Mitarbeiter, Unterstützer und Sponsoren für die vielfältigen Aufgaben und Ihren Einsatz belohnen und für Ihre weitere Arbeit motivieren.“
Christel Nickel-Mayer und Edgar Mayer bedankten sich anschließend in kurzen Ansprachen für die Ehrung. Edgar Meyer zeigte dabei eine Verbindung zwischen dem Vorjahrespreisträger, dem Moses Baby-Fenster, und dem Butzweilerhof auf. Er wünsche sich beim Oberbürgermeister im Rathaus eine ebensolche Klappe, in die man Probleme hineinlegen könne, damit sich bei der Verwaltung jemand drum kümmere. Dort hinein würde er als aller erstes den Butzweilerhof hineinlegen.
In diesem Rahmen wurde außerdem Eva Fiedler gedankt, die aus persönlichen Gründen als Sachkundige Einwohnerin aus dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung ausscheiden musste. Die gut 50 anwesenden Liberalen der sogenannten Großen Fraktion, dem kommunalpolitischen Treffen von Mandatsträgern und interessierten Parteimitgliedern, nahmen anschließend das „Festmahl“ an einem Buffet u.a. aus Sesam-Chili-Ente mit Süßkartoffelpüree, Hirschgulasch mit Spätzle und Bratäpfeln zu sich.





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