CDU und FDP fordern: Kölner Weihnachtsmärkte früher eröffnen
Besucherstrom soll sich verteilen, um Überfüllung zu vermeiden
23.06.2012 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Die Fraktionen von CDU und FDP sprechen sich dafür aus, die Eröffnung der Kölner Weihnachtsmärkte in diesem Jahr auf den 22. November vorzuverlegen. Sie haben einen Dringlichkeitsantrag für die Ratssitzung am 28. Juni gestellt, in dem sie fordern, dass die Verwaltung die erforderlichen Vorbereitungen trifft und eine entsprechende Genehmigung erteilt.
Hintergrund ist, dass der vierte Adventssonntag in diesem Jahr auf den 23. Dezember fällt. An diesem Datum enden die Weihnachtsmärkte. Das würde gegenüber den Vorjahren bedeuten, dass es deutlich weniger Öffnungstage gäbe. Am Totensonntag, 25. November, sollen die Weihnachtsmärkte einen „Ruhetag“ einlegen.
„Unsere Weihnachtsmärkte erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit bei Besuchern nicht nur aus Köln und dem Umland, sondern aus der ganzen Welt“, betont Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion, und erläutert: „Wir befürchten eine kaum beherrschbare Überfüllung der Märkte, wenn der Besucherstrom sich durch die kürzere Dauer der Weihnachtsmärkte auf weniger Tage verteilt. Wichtig ist uns zudem, dass die wirtschaftliche Basis für die Marktbetreiber nicht geschmälert wird.“
Ulrich Breite, Geschäftsführer der FDP-Fraktion, verweist darauf, auch andere Städte in Nordrhein-Westfalen hätten den Beginn ihrer Weihnachtsmärkte in diesem Jahr auf den 22. November vorverlegt. Er erklärt: „Wir sollten nicht riskieren, dass die Menschen, die sich eigentlich im Schatten des Kölner Doms auf Weihnachten einstimmen möchten, gezwungen sind, nach Düsseldorf auszuweichen, wenn sie vor dem 26. November einen Glühwein trinken oder gebrannte Mandeln essen möchten.“





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