FDP fordert Liberalisierung der stillen Feiertage
01.11.2011 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Breite: Same procedure as every year…
Alle Jahre wieder weist die Kölner Stadtverwaltung mit einer Presseerklärung auf die besonderen Regelungen des Sonn- und Feiertagsschutzgesetzes für die stillen Feiertage Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag hin. Alle Jahre wieder fordert die FDP eine Liberalisierung dieses Gesetzes, um dem geänderten Freizeitverhalten und dem Verständnis der Bürgerinnen und Bürger entgegen zu kommen. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsgeschäftsführer, Ulrich Breite:
„So sicher wie Ende August schon die ersten Printen im Supermarktregal liegen, so sicher wird im Oktober auf die rigorose Anwendung der gesetzlichen Regelungen zu den sogenannten Stillen Feiertagen durch die Stadt hingewiesen. Seit Jahren kämpft die FDP-Ratsfraktion gegen diese Regelungen, die u.a. Opern-, Theater- und Musicalaufführungen untersagen.
Warum müssen z.B. an den „Stillen Feiertagen“ Bowlingbahnen und Squash-Center geschlossen bleiben, während Fitnesscenter und Saunen öffnen dürfen? Diese widersprüchliche Regelung gehört deshalb schnellstmöglich reformiert. Man sollte es den Menschen überlassen, ob sie an diesen Tagen Ruhe und Besinnlichkeit suchen, oder aber sportlichen und anderen Aktivitäten nachgehen wollen. Ein Ausgleich dieser Interessen entspricht auch dem geänderten Freizeitverhalten.“





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