FDP fordert Liberalisierung der stillen Feiertage
Breite: Weg mit dem staatlich verordneten Trübsalblasen
01.11.2013 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Alle Jahre wieder weist die Stadtverwaltung auf die besonderen Regelungen des Sonn- und Feiertagsschutzgesetzes für die stillen Feiertage Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag hin. Alle Jahre wieder fordert die FDP eine Liberalisierung dieses Gesetzes, um dem geänderten Freizeitverhalten der Bürgerinnen und Bürger entgegen zu kommen. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsgeschäftsführer, Ulrich Breite:
"So sicher wie im September schon die ersten Printen im Supermarktregal liegen, so sicher wird im Oktober auf die rigorose Anwendung der gesetzlichen Regelungen zu den sogenannten stillen Feiertagen hingewiesen. Seit Jahren kämpft die FDP-Ratsfraktion gegen diese Regelungen, die u.a. Opern-, Theater- und Musicalaufführungen untersagen, und fordert die Abschaffung des staatlich verordneten Trübsalblasens.
Warum müssen z.B. an den "stillen Feiertagen" Bowlingbahnen und Squash-Center geschlossen bleiben, während Fitnesscenter und Saunen öffnen dürfen? Diese widersprüchliche Regelung gehört deshalb schnellstmöglich reformiert. Man sollte es den Menschen überlassen, ob sie an diesen Tagen Ruhe und Besinnlichkeit suchen oder aber sportlichen und anderen Aktivitäten nachgehen wollen."





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