FDP/KSG warnt vor ideologischen Eingriffen bei Rheinbrücken-Sanierungen
Görzel: Sanierung darf kein Trojanisches Pferd für Einspurigkeit werden
17.04.2026 Meldung FDP/KSG-Fraktion im Stadtrat Köln

Im Vorfeld der angekündigten Pressekonferenz zur Gesamtinstandsetzung der vier Kölner Rheinbrücken mahnt die FDP/KSG-Fraktion zu Wachsamkeit. Die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen dürfen nicht dazu genutzt werden, verkehrspolitische Weichenstellungen durch die Hintertür vorzunehmen, indem Verkehrsdezernent Egerer auch für die anderen Rheinbrücken Fahrbahnreduzierungen für den Autoverkehr umsetzt. Volker Görzel, Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion, erklärt dazu:
„Die Instandsetzung der Rheinbrücken ist überfällig und absolut notwendig. Umso wichtiger ist es, dass hier fachlich wie politisch sauber gearbeitet wird. Unsere Sorge ist, dass die Sanierungen genutzt werden könnten, um klammheimlich Fahrspuren zu reduzieren und den Verkehr dauerhaft einzuschränken.“
Hintergrund ist die Erfahrung mit der Mülheimer Brücke, bei der der grüne Verkehrsdezernent Egerer gegen den erklärten Willen des Oberbürgermeisters eine einspurige Verkehrsführung durchgesetzt hat. „Dieses Vorgehen darf sich nicht wiederholen“, so Görzel weiter. „Es kann nicht sein, dass notwendige Bauarbeiten instrumentalisiert werden, um ideologische Verkehrspolitik auf dem Rücken von Pendlerinnen und Pendlern durchzudrücken.“
Die FDP/KSG richtet daher einen klaren Appell an Oberbürgermeister Torsten Burmester: „Der Oberbürgermeister muss hier von Anfang an wachsam sein und seinem Dezernenten genau auf die Finger schauen. Solche Entscheidungen gehören offen in die politischen Gremien und dürfen nicht nebenbei in Bauphasen entschieden werden.“ Für Görzel steht fest: „Köln braucht funktionierende Brücken und keine versteckten Verkehrsexperimente.“






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