Fusion darf nicht an Gewerkschaften scheitern

02.05.2003 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Liberale von der Rheinschiene trafen sich in Bonn

Zu einem kommunalpolitischen Erfahrungsaustausch trafen sich gestern im Bonner Restaurant Opera FDP-Kommunalpolitiker von der Rheinschiene und setzten damit im vierten Jahr die Tradition ihrer halbjährlichen Konsultationen fort. Gastgeber war der Bonner Fraktionschef Werner Hümmrich mit seinem Geschäftsführer Achim Haffner. In neuer Funktion erschien die ehemalige Düsseldorfer Fraktionsvorsitzende und jetzige kommunalpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gisela Piltz. Die Kölner Seite war mit Fraktionschef Ralph Sterck und Geschäftsführer Ulrich Breite vertreten. Komplettiert wurde das Sextett durch den ehemaligen Fraktionschef aus Wuppertal Peter L. Engelmann.

Neben aktuellen politischen Themen ging es insbesondere um die Vorbereitung der Kommunalwahl im kommenden Jahr. Man war sich in der Einschätzung einig, dass die Liberalen mit erheblich besseren Bedingungen als noch vor vier Jahren an den Start gingen. Hümmrich und Sterck nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand in der Frage der Fusion der Energie- und Verkehrsunternehmen auszutauschen. Man war sich in der Einschätzung einig, dass nicht ein zu großes Anspruchsdenken der Gewerkschaften den Zusammenschluss zum Scheitern bringen dürfe. Alle Teilnehmer verständigten sich darauf, sich verstärkt in die Diskussion um die Reform der Gemeindeordnung einzubringen.

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