Gebauer: Lehrer durch gezielte Fortbildung unterstützen
IQB-Leistungsvergleich – Konsequenzen ziehen
22.11.2013 Meldung FDP-Landtagsfraktion NRW
Nordrhein-Westfalen hat im länderübergreifenden IQB-Leistungsvergleich bei der Überprüfung der Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften in der 9. Klasse extrem schlecht abgeschnitten. Die FDP-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf, zügig Konsequenzen zu ziehen. Aus Sicht der FDP sollte Rot-Grün auf die geplante Absenkung der Mittel für Lehrerfortbildung verzichten.
Stattdessen sollten die 4,1 Millionen Euro genutzt werden, um ein umfassendes Fortbildungsprogramm in Mathematik und Naturwissenschaften aufzulegen. „Wir müssen konsequent handeln, damit NRW die rote Laterne als schwächstes Flächenland abgibt. Als eine wichtige Stellschraube muss auch die Unterstützung der Pädagogen durch gezielte Fortbildung gestärkt werden“, fordert die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Yvonne Gebauer.
Gute mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse der Kinder und Jugendlichen sind für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts NRW unverzichtbar. Daher müssen Pädagogen gerade in diesen Fächern gezielt unterstützt werden. „Wir müssen für die Lehrerinnen und Lehrer mehr qualifizierte Fortbildungen ermöglichen. Gerade auch fachfremde Lehrer müssen mehr Möglichkeiten zur Stärkung ihres Fachwissens und der Vermittlung erhalten“, erklärt Gebauer.
Die FDP-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf, Umschichtungen innerhalb des Schulhaushalts vorzunehmen. Rot-Grün soll auf die geplante Streichung von Mitteln für Aus- und Fortbildung in Höhe von 4,1 Millionen Euro verzichten. Stattdessen sollte innerhalb des Schulhaushalts eine sinnvollere Schwerpunktsetzung vorgenommen werden. „Ein solches Vorgehen kommt allen Schülerinnen und Schülern an allen Schulformen zugute“, betont Gebauer.
Das sei aber nur ein erster Schritt zur Aufarbeitung der Ergebnisse. „Die Analyse darf sich nicht auf einfache Antworten beschränken. Wir werden viele Steine umdrehen müssen“, betont Gebauer. Der Antrag wird am Mittwoch, 27. November, um 14 Uhr debattiert.






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