Große Fraktion zu Gast bei RheinEnergie
Steinkamp erläuterte Energievision für Köln
01.10.2017 Meldung FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Energie ist ein Schlüsselthema der Zukunft, welches sich künftig auch in viele andere Bereiche ausdehnen wird. Der klassische Energiebegriff wird dabei um viele Aspekte erweitert. E-Mobilität ist dabei nur eines der großen Stichwörter. Mit großem Interesse war die „Große Fraktion“ der Kölner FDP deshalb bei einer Außensitzung der RheinEnergie zu Gast, um sich selbst hautnah über die neuen Entwicklungen im Energiesektor zu informieren. Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Steinkamp führte sehr anschaulich und informativ durch die gesamte Thematik und die Geschäftsfelder der RheinEnergie.
Zunächst folgten aber erst einmal ein paar Fakten zum neuen Verwaltungsgebäude. Im erst drei Jahre alten Gebäude entstanden 2.000 neue Büroarbeitsplätze. Alle Arbeitsprozesse werden digital, ohne feste PCs direkt über Datenknoten an einen Cloudserver übermittelt. Alle Informationen sind auf einer gemeinsamen Datenbank mit Multizugriff und Onlineverbindung gespeichert. Das papierlose Büro gibt es zwar noch nicht, aber der Weg dahin ist deutlich kürzer geworden. Aufgeteilt in verschiedene Arbeitsbereiche bietet das neue Gebäude flexible „Workspaces“ und „Kommunikationszonen“. Ergänzt wird das ganze durch vertikale Büroverbindungen die den Workflow nochmals steigern. Der Energiebedarf der Hauptverwaltung wird zu 95% aus regenerierbaren Energien gedeckt.
Im Anschluss stellte Dr. Steinkamp die Struktur und die wirtschaftliche Bedeutung des Stadtwerke-Konzerns für die Region vor. Die Tätigkeitsfelder reichen dabei von der Versorgung über die ÖPNV und Bäder bis hin zu Telekommunikation, Häfen und Rundfunk. Dabei betonte er, dass zahlreiche Geschäftsfelder künftig noch stärker zusammenwachsen würden. Danach folgte ein Ausblick auf die neuen energiewirtschaftlichen Trends. Modulare Versorgerverträge mit zu- und abbuchbaren Zusatzleistungen steigern dabei die Kundenflexibilität. Des Weiteren könnten in der Zukunft intelligente Mülleimer durch Messfunktionen eine genauere Berechnung der Müllgebühr ermöglichen. Am Ende der Vorstellung gab es eine Fragerunde. Hier wurde insbesondere über die Möglichkeit der Photovoltaik auf städtischen Gebäuden gesprochen.





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