Industriearbeitsplätze bei Grünen unerwünscht

29.04.2011 Meldung Junge Liberale Köln/Bonn

Mike Pöhler

Pöhler: Tiefstes Mittelalter als Vorbild für die Grünen

Der designierte baden-württembergische Ministerpräsident, Winfried Kretschmann (Grüne), fordert große Arbeitgeber des Automobillandes auf, weniger Autos zu produzieren und damit Arbeitsplätze abzubauen. Kurz zuvor reichte der grüne Umweltminister in NRW, Johannes Remmel, einen Entwurf für ein Klimaschutzgesetz ein, welches eine „ökologisch-industrielle Revolution" vorsah und in Wirklichkeit die industrielle Entvölkerung Nordrhein-Westfalens bedeutet hätte. Vorrang hätte in dem Fall immer die Ökologie. Der Entwurf ist jetzt erst einmal zurück gezogen worden, ein neuer Anlauf ist allerdings bereits in Planung. Dazu erklärt der Bezirksvorsitzende der Jungen Liberalen Köln/Bonn, Mike Pöhler:

„Für die Grünen ist das tiefste Mittelalter ein Vorbild, ist der Grad der Industrialisierung dort doch gleich null und somit auch der Ausstoß an Kohlendioxid minimal. Der vom grünen Umweltminister vorgelegte Gesetzesentwurf hätte für NRW gravierende Auswirkungen. Die Schaffung neuer Produktionsstätten wäre quasi unmöglich, der Verbleib der hiesigen Industrie und Arbeitgeber in NRW eher unwahrscheinlich. Warum sollten Unternehmen wie z.B. ThyssenKrupp, Ford oder Bayer auch hier ihre Produktionsstätten und Verwaltungen belassen, wenn ihnen so klar aufgezeigt wird, dass sie hier politisch nicht erwünscht sind.

Dabei scheint es die Grünen kaum zu interessieren, dass hinter Arbeitplätzen auch Menschen, Familienexistenzen und somit Schicksale stehen. Die grüne Devise lautet, Hauptsache keinerlei Belastung der Umwelt, auch wenn dies weniger Arbeitsplätze bedeutet. Da hilft es auch nicht weiter, wenn mit tausenden zusätzlichen, bisher jedoch noch fiktiven, Arbeitsplätzen in der Umweltbranche gerechnet wird. Auch hier zeigt sich wieder einmal, Rot-Grün kann nicht rechnen und haushalten, denn diese Rechnung wird nicht aufgehen. Für diese Erkenntnis braucht es nicht einmal ein Urteil des Landesverfassungsgerichts.

Von diesem grünen Wunschdenken ist besonders die produktionsstarke Wirtschaftsregion Köln/Bonn betroffen und die hier lebenden jungen Menschen. Während sie ins Berufsleben starten wollen und fleißig Bewerbungen schreiben, sind die Grünen dabei, genau diese Stellen zu beseitigen. Die heutige Jugend wird schon genügend Lasten zu tragen haben, wie z.B. die riesige öffentliche Schuldenlast, da sollte sie nicht noch solch eine arbeitnehmerfeindliche Politik ertragen müssen.“

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