JuLis besuchen Amprion

11.01.2011 Meldung Junge Liberale Köln/Bonn

Die JuLis bei Amprion

Pöhler: Noch viel zu tun, um Zuverlässigkeit im Strommarkt sicherzustellen

Die Amprion GmbH trägt große Verantwortung, wird doch von Brauweiler aus ein großer Teil des deutschen Stromnetzes gesteuert und koordiniert. Dementsprechend hoch ist auch die Sicherheitsstufe. Umso erfreulicher war es, dass der Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Klaus Kleinekorte, es sich nicht nehmen ließ, die JuLis Köln/Bonn zum energiepolitischen Seminar dorthin einzuladen. Diese Chance ließen sich die JuLis natürlich nicht entgehen.

Viel Interessantes und Informatives über die Arbeit des bis vor kurzem noch unter RWE-Transportnetz firmierenden Unternehmens war dabei zu erfahren. Unter anderem gab es dabei auch rege Diskussionen darüber, inwieweit eine Liberalisierung des Strommarktes sinnvoll ist und auch darüber, wie viel erneuerbare Energie unser Stromnetz überhaupt verträgt.

Die Amprion-Ingenieure warnten davor, weiter energiepolitsch-blauäugig in die Zukunft zu planen. Ein dramatisches Energiechaos stünde uns schon bald bevor. Die erneuerbaren Energien seien aufgrund ihres zyklischen Entstehens und der fehlenden Speichermöglichkeiten keine verlässlichen Energielieferanten. Regelmäßige Stromausfälle wie in anderen Teilen der Welt seien dann durchaus möglich. 20 Mrd. Euro werden schon nächstes Jahr alleine für Strom aus erneuerbaren Energien fällig, zusätzlich zu den eh bestehenden Ausgaben in der Strombranche. Zum Schluss bekamen die JuLis die große Schaltwarte, das Herz des Unternehmens, mit dem riesigen Anzeigenmonitor gezeigt. 

Der Bezirkssprecher der JuLis Köln/Bonn, Mike Pöhler, bedankte sich bei Dr. Kleinekorte und seinem Team für das gelungenen Seminar und stellte als Fazit des Abends fest: „Auch wenn unsere Bundesregierung mit dem Energiekonzept den Weg für die nächsten Jahrzehnte aufgezeigt hat, so bleibt doch noch viel zu tun, um unter ökonomischen und ökologischen Aspekten zukünftig eine Zuverlässigkeit im Strommarkt sicherzustellen.“

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