JuLis: Cannabis endlich legalisieren
"Urteil wichtiger Schritt in richtige Richtung"
24.07.2014 Meldung Junge Liberale

Nach dem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichtes, in dem fünf chronisch erkrankten Männern das Recht zugesprochen wurde, Cannabis zu therapeutischen Zwecken privat anzubauen, erneuern die Jungen Liberalen (JuLis) ihre Forderung nach einem liberalen Umgang mit Cannabis und der Legalisierung von weichen Drogen. Dazu erklärte der JuLi-Bundesvorsitzende Konstantin Kuhle:
„Das Urteil ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Schon lange fordern wir JuLis eine Gesellschaft, in der Erwachsene selbst entscheiden können, ob sie ein Bier trinken, eine Zigarette rauchen oder sich einen Joint drehen wollen. Längst ist klar, dass keine dieser weichen Drogen gefährlicher ist, als die andere.
Ein verantwortungsvoller und offener Umgang mit allen ist möglich und in einer freiheitlichen Gesellschaft nötig. Wenn chronisch Erkrankte nun endlich das Recht haben, Cannabis für den therapeutischen Eigenbedarf anzubauen, ist das eine wichtige Wegmarke hin zu einer liberaleren Drogenpolitik.
Wir JuLis hoffen, dass das Urteil nur der Beginn einer neuen Debatte über den Umgang mit weichen Drogen ist. Wir wollen eine Drogenpolitik, die nicht diskriminiert und skandalisiert, Gefahren aber auch nicht verkennt. Wer Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Umgang sensibilisieren möchte, darf nicht weiter die Augen verschließen und Konsumenten in einen illegalen Randbereich drängen.
Das wird der Wirklichkeit nicht gerecht, denn der Konsum weicher Drogen ist längst auch in der Mitte der Gesellschaft üblich. So sehr, dass sich selbst führende Politiker wie der EU-Kommissar Günther Oettinger, die ehemalige Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, oder der FDP-Politiker Martin Lindner öffentlich dazu bekennen, schon einmal gekifft zu haben.“





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